Archiv

18.10.2017, 18.30 Uhr
„Abenteuer Indonesien. Als Soldat in Batavia – ein illustrierter Reisebericht von 1703“
PD Dr. habil. Cordula Bischoff, Kunsthistorikerin (Dresden)

Ein Vortrag über ein Konvolut von Zeichnungen und Textfragmenten, das sich als bebilderter Reisebericht eines in den Diensten der Niederländischen Ostindien-Kompanie stehenden deutschen, vermutlich sächsischen Soldaten entpuppte. Er lebte in Batavia, heute Djakarta, dem Hauptquartier der Ostindien-Kompanie. In lebendigen und amüsanten Beschreibungen und naiven, aber aussagekräftigen Zeichnungen von Land und Leuten, Tieren und Früchten werden die persönlichen Eindrücke des Reisenden, seine Begeisterung, aber auch seine moralischen Wertungen deutlich. Es wird ein unmittelbarer Blick auf das Alltagsleben in der Fremde gewährt. Zugleich lässt sich in der historischen Rückschau erkennen, wie sich durch Texte und Bilder Stereotypen von Nationalcharakteren ausbildeten und verbreiteten.


01.10.2017, 15:00 Uhr

Orient & Okzident

Bretonische Lieder und chinesische Musik
Gedichte aus Goethes Westöstlichem Diwan, Fernöstliche Weisheiten und Bretonische Texte
Künstler:
Dr. Antony Heulin, Dichter & Sänger
Rainer Promnitz, Cellist & Komponist
Rieko Yoshizumi, Pianistin
Anke Kamilla Müller, Rezitationen
Programm u.a.:
Johann Wolfgang von Goethe: Gedicht aus dem West-östlichen Divan
Gwerz Penmarc’h (Traditionelles Lied)
Petit garcon (Lied von Michel Tonnerre)
Rainer Promnitz: Bretonische Rhapsodie für Cello & Klavier
La blanche Hermine (Bretonische Hymne von Gilles Servat)
Eintritt: 4 EUR


30.09.2017, 18:30 Uhr

Feier zum Chinesischen Mondfest

Nach dem Frühlingsfest ist das Mondfest, das zweitwichtigste Fest in China.
„Der Mond steigt über dem Pavillon auf und jeder genießt diesen magischen Moment.“

Programm:
kurze Einführung zur Bedeutung des Mondfestes
Taiji Vorführung
Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten
die Kindertanzgruppe des Shudao Studios führt einen traditionell chinesischen Tanz vor
Klaviervorspiel von Cheng Nan
traditionell chinesische Tanzvorführung, Wang Jianan
Kinderprogramm
traditionell chinesische Tanzvorführung, Li Ling
Kalligrafien auf Wunsch mit dem eigenen Namen, Yini Tao
Imbiss und Teestube von Shudao Studio
Entritt: 5 Euro
Kinder unter 15 Jahren Eintritt frei


20.09.2017, 18.30 Uhr

Ernst Hirsch – Das Auge von Dresden

Ernst Hirsch wird aus seinem Buch „Das Auge von Dresden“ lesen und seine Lesung mit Filmen und Anekdoten aus seiner Kindheit auf dem Weißen Hirsch ergänzen.
Der Dresdner Kameramann Ernst Hirsch hat nach seinem 80. Geburtstag in dem Erinnerungsbuch „Das Auge von Dresden“ Erlebtes erstmalig nicht in Filmen dargestellt, sondern in Worte gefasst. Aus dem enormen Bilderschatz seiner persönlichen Sammlung wurde das Buch reich illustriert. Von der sehr emotionalen Rückschau auf die Zerstörung Dresdens, die Ernst Hirsch als Neunjähriger überlebte, lässt das Buch seine Leser teilhaben an der Nachkriegszeit, dem DDR-Alltag, Filmberichten und längeren Dokumentationen für das Fernsehen bis zum Blick in sein großes Filmarchiv mit historischen Filmen über Dresden. Es beschreibt die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Schamoni in München, von wo er nach vierjähriger Tätigkeit nach Dresden zurückkehrte und den Wiederaufbau der Frauenkirche bis zur Wiederweihe 2005 in mehreren Filmen dokumentierte.
Eintritt: 4 EUR an der Abendkasse


10.09.2017, 14-18 Uhr

Tag des offenen Denkmals


14. Juni 2017, 18.30 Uhr
Sommerfest im Chinesischen Pavillon zu Dresden e.V.

Das diesjährige Sommerfest des Vereins Chinesischer Pavillon zu Dresden e.V. am 14. Juni 2017, 18.30 Uhr, steht ganz im Zeichen der Begegnung sowie der Verbindung von Geist und Essenz. Essen und Trinken gemeinsam genießen gilt in der 5000 Jahre alten chinesischen Kultur noch heute als „Symbol des guten Lebens“ und Kochen als künstlerische Tätigkeit.

Ganz im Sinne der chinesischen Gastlichkeit freuen wir uns auf einen regen Meinungs- und Gedankenaustausch, der bei sommerlichem Wetter im Außenbereich des Pavillons, Bautzner Landstraße 17 a, stattfinden wird.

Als Gäste haben sich auch der Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert und 20 chinesische Ingenieure und Wissenschaftler angekündigt.


30. April 2017, 16.00 Uhr
Auftakt der Konzertreihe HOCHSCHULPODIUM im Chinesischen Pavillon

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfM) hat ab Ende April mit dem Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch eine neue Außenspielstätte gefunden. Als Auftakt der Konzertreihe wird am 30. April 2017, 16.00 Uhr „DeutschFranzösisches für Klarinette“ zu Gehör gebracht. Schüler des Landesgymnasiums für Musik und Studenten der Musikhochschule präsentieren u.a. Werke von Beethoven, Burgmüller, Poulenc und Bozza, Rabaud und Debussy. Am Klavier Cheng Tai Chang, Prof. Sonja Gimaletdinow, die Künstlerische Leitung hat Prof. Joachim Klemm. Die Konzertreihe soll im Sommersemester jeden Monat stattfinden. Ab Oktober ist die Fortsetzung auch im Wintersemester geplant.

Der Verein Chinesischer Pavillon e.V. ist sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und erhofft sich viele Synergieeffekte sowie einen regen Besuch der Konzerte durch die Mitglieder und interessierten Besucher.

Die Konzertkarten zum Preis von 4,00 € sind an der Tageskasse im Pavillon erhältlich.


30. März 2017, 18:30 Uhr

Lesung zu Ostern „Vom Eise befreit….“

Gedichte und Geschichten zum Frühlingserwachen und bevorstehendem Osterfest von Dichtern und Schriftstellern wie Goethe, Kästner, Eichendorff, Heine, Mörike, Krüss, Erhardt, Ringelnatz, Lenz u.a.m. lassen den Winter vergessen.

Eine Lesung mit Prof. Dipl. Vw. Angelika Meeth-Milbradt
18:30 Uhr im Chinesischen Pavillon

Der Eintritt ist frei, Spenden für den Wiederaufbau des Chinesischen Pavillons werden erbeten


28. Januar 2017

Chinesisches Neujahrsfest – 2017 ist es das Jahr des Feuer-Hahns

Programm:

  • Kathrin von Loh erzählt uns über das Chinesische Fest mit kurzen Geschichten über das „Nian Monster“(so heißt „Jahr“ oder auch „Neujahr“ auf chinesisch)
  • Frau Wang Yizhen spielt schöne Volkslieder auf der Geige
  • Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten Herrn Tan Jian
  • Frau Li Ling wird mit Kindern traditionellen chinesischen Tanz darbieten
  • Herr Rao Fu gibt einen Einblick in die chinesische Kalligraphie und Tuschmalerei
  • Frau Yu Guanli spielt wieder für uns chinesische Zithermusik
  • Taiji quan und Gongfu für Kinder bietet uns Frau Danluo Wang an
  • Tanzvorführung von Kindern mit traditionellen chinesischen Wasserärmeln
  • Kinderprogramm mit Poesie Rezitationen auf Deutsch und Flötenspiel
  • kurzes Klavierspiel von Nun Cheng

27.11.2016

Konzert mit der Pianistin Lijun Qu und dem Klarinettisten Albrecht Scharnweber

Rund 70 Personen lauschten den Klängen von Lijun Qu and Albrecht Scharnweber.

Programm:

Nikolai Kapustin – Konzert Etüden 4,5,6 (Piano Solo)
Billie Holiday – God bless the Child (Bassklarinette solo)
Peixun Chen (Chinesischer Komponist, 1922 bis 2006) – Herbstmond über dem stillen See (Piano Solo)
Joseph Horowitz – Sonate für Klarinette und Klavier (1981)
John Cage – In a Landscape (Piano Solo)


18. 11.2016

Friedhelm Petrovitsch und Zhai Mengdi „Tee – Chinas grünes Gold“
Lichtbilder-Vortrag mit anschließender Teezeremonie

Friedhelm Petrovitsch, 1943 geboren in Eschweiler bei Aachen, studierte Philologie an den Universitäten Bonn und Aachen.Nach dem Staatsexamen unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien bis zum Jahr 2009.
Seit 2003 dokumentiert er während seiner jährlichen Reisen nach China fotografisch das Leben der ethnischen Minderheiten überwiegend im Süden des Landes. Als Freund des chinesischen Tees hat er sich mit der Geschichte des Tees, den Methoden des Anbaus, der Verarbeitung, dem Handel und dem Genuss in den Teehäusern beschäftigt.

Frau Zhai kommt aus der Provinz Henan in China. In ihrer Heimat liegt die Wiege der alten chinesischen Kultur. Sie hat großes Interesse an klassischer Kunst, zum Beispiel der Kalligraphie, der chinesischen Malerei sowie an der Teezeremonie. Im Shudao Studio hat sie bereits gezeigt, wie man diese Zeremonie durchführt. Sie wird den Vortrag von Herrn Petrovitsch anschaulich ergänzen durch die Vorführung einer kleinen Teezeremonie.


27.10.2016, 18:30 Uhr

„Freiheit schöner Götterfunken – Friedrich Schiller in Dresden“ mit Johannes Gärtner, Romy Petrick und Marc Kirsten

Schiller kommt! Nach Dresden! Christian Gottfried Körner und seine Familie boten dem angehenden Dichter und flüchtigen Militärarzt Friedrich Schiller sein Sommerhaus am Elbhang als Dichterrefugium an. Dieser bleibt. Fast drei Jahre. Er schreibt den „Don Carlos“ und die heutige Europa-Hymne „Ode an die Freude“. Er zeichnet die ersten Comics der Literaturgeschichte. Er rappt über „Waschweiber“ und dichtet, dichtet, dichtet und lebt!

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ – unter diesem Arbeitsmotto versammelt das Programm Texte und Bilder rund um das Thema “Freiheit“ von Schiller, Gottfried Körner und anderen Künstlern dieser Zeit.

Als musikalisches Echo erklangen am 27.10.16 um 18:30 neben Beethoven sieben weitgehend unbekannte Vertonungen der „Ode an die Freude“ und weitere Kompositionen zu Schillers Texten von Komponisten dieser Zeit, so u.a. vom Dresdner Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann.


22.10.2016

Wiederholung des Vortrags vom 3.9.15 zu chinesischen Schriftzeichen ‘Han zi’-mit gutem Chinesischen Tee und Kalligrafie Ausstellung

Wie geheimnisvolle Spuren, ästhetisch ansprechend doch aus einer fremden Welt erscheinen uns Europäern die chinesischen Schriftzeichen.

Doch schon dieser erste kleine Einblick an diesem Abend zeigt wie erstaunlich einleuchtend sich die Schriftzeichen aus piktografischen Darstellungen entwickelt haben.

Außerdem ist es vergnüglich zu sehen, wie sinnig z.B. die Namen internationaler Firmen in das Chinesische umgesetzt wurden.

Viel Spaß beim ersten Blick in die Welt der chinesischen Zeichen!


20.10.2016

Weltenbummler Harald Lasch zeigte den 2. Teil seines Multi-Media Vortrages über seine 8.300 km Radtour durch Asien.

China – Mein Traum südlich der Wolken.
Von der Tigersprungschlucht ins Huangshan Gebirge

Der Crimmitschauer Weltenbummler Harald Lasch unternahm von Mai bis November 2015 eine Radtour durch fünf asiatische Länder: von Malaysia über Thailand, Laos, China nach Singapur als Abschluss.

Durch fünf Provinzen in Südchina ging es zuerst von Kunming, einer Millionenmetropole in Yunnan nach Dali und Lijiang, zwei Orte mit eindrucksvollen Altstädten. Als nächstes stand eine Trekkingtour durch die berühmte Tigersprungschlucht auf dem Programm. Nach einem Besuch der Reisterassen von Yuanyang erlebte er die wundervollen Landschaften zwischen Yangshuo und Guilin sowie den Li-River. Der nebelverhangene heilige Berg Heng Shan und die phantastische Bergwelt des Huang Shan, des Gelben Gebirges waren weitere Höhepunkte. Vor dem Ausklang in Singapur ging Harald Lasch noch unter die Erde und warf einen Blick in Chinas neuentdecktes mystisches Höhlenlabyrinth in der Nähe von Tunxi.


6.10.2016

Vortrag von Margitta Hensel (Kunsthistorikerin, Schloss Moritzburg und Fasanenschlösschen)
„Der Moritzburger Jappan“ – Das Fasanenschlösschen als Beispiel gebauter Chinoiserie im Zeitalter der Empfindsamkeit.

In den letzten Jahren ist das Moritzburger Fasanenschlösschen aufwendig saniert worden. Das kleinste Schloss Sachsens, im Wesentlichen zwischen 1770 und 1776 eingerichtet, stellt eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Chinoiserie-Mode des späten Rokoko dar. Ungewöhnlich sind vor allem die unterschiedlichen Wandbespannungen aus Seide, Federn, Stroh und Glasperlen. Margitta Hensel, zuständige Kuratorin, erläutert die Besonderheiten der Ausstattungsgeschichte.


 

16.09.2016, 18:30 Uhr

„Feier zum Mondfest“

Nach dem Frühlingsfest ist das Mondfest das zweitwichtigste Fest in China.

„Der Mond steigt über dem Pavillon und jeder genießt diesen magischen Moment.“ (Frei nach Zhang Jiuling, 7. Jht.)

Programm zum Mondfest:

  • kurze Einführung zur Bedeutung des Mondfestes (v.Loh)
  • Taiji Vorführung von Danluo Wang
  • Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten, Tan Jian
  • die Tanzgruppe H.O.C. führt einen chinesischen Pop Tanz vor
  • Kinderprogramm mit Poesie Rezitationen auf Deutsch
  • traditionelle chinesische Tanzvorführung, Li Ling
  • Kalligrafien auf Wunsch der eigenen Namen, Fu Rao
  • Imbiss und Teestube von Yini Tao

11.09.2016, 14:00-18:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals im Chinesischen Pavillon

Am 11.09.2016 fand wieder der Tag des offenen Denkmals statt, an dem auch der Pavillon für das Publikum geöffnet war. Zwischen 14 und 18 Uhr fanden zu jeder halben Stunde Führungen statt, insgesamt zählten wir ca. 300 Besucher. Auch diesmal lernten wir dabei wieder viele Menschen kennen, die gute Erinnerungen an Ausflüge zum oder Feiern im Chinesischen Pavillon mit uns teilten und sich freuten, dass der Pavillon Schritt für Schritt wiederaufgebaut wird. Wir konnten auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Baufortschritten berichten und gleichzeitig ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Gemeinsam Denkmale erhalten“ um weitere Unterstützung für die Fertigstellung des Projektes werben.


08.05.2016

Ausstellung zur Chinesischen Kalligraphie – „Fülle und Leere“

Chinesische Kalligraphie-Ausstellung für chinesische Schriftkunst von Rao Fu und Yini Tao

Die chinesische Kalligraphie ist eine besondere Ausprägung der Schriftkultur, die ganz Asien beeinflußt hat. Künstlerisch betrachtet ist sie der Malerei vergleichbar und kann, wie die abstrakte Kunst, den rhythmischen und harmonischen Fluß von Musik vermitteln. Pragmatisch gesehen ist sie geschriebene Sprache.

Das Chinesische Künstlerpaar Rao Fu und Yini Tao lebt und arbeitet seit 2004 in Dresden. Beide sind ausgebildete Künstler. Mit ihrem Studio SHUDAO für chinesische Kunst (www.shudao.de) bieten sie Kurse in Kalligraphie und Tuschmalerei an. Es ist ein kleiner Blick in das Reich der Mitte.

Die Ausstellung war vom 22. April bis zum 6. Mai 2016 im Chinesischen Pavillon zu sehen.

Ausstellung Fu Rao weitere Informationen

Video von der Eröffnung auf YouTube: Raos Performance


19.04.2016

Vortrag von Dr. Anke Scharrahs  und Dr. Anita Xiaoming Wang
„Das Chinesische Zimmer in Schloss Lichtenwalde – neue Forschungsergebnisse und Einblicke in die Restaurierung“

Am 19. April lauschten zahlreiche Besucher im Chinesischen Pavillon den Ausführungen von Restauratorin Dr. Anke Scharrahs. Sie berichtete über die komplexen Restaurierungsarbeiten, die sie und weitere Kollegen durchführten. Die Kunsthistorikerin Dr. Anita Xiaoming Wang ging auf Besonderheiten der Farbholzschnitte und Malereien ein und präsentierte ihre neuen Forschungen.

Das Chinesische Zimmer in Schloss Lichtenwalde ist eines der wenigen in Europa noch erhaltenen Interieurs, bei dem im 18. Jahrhundert chinesische Neujahrsdrucke und Wasserfarbenmalereien als Elemente zur Wandgestaltung verwendet wurden. Die wechselvolle Geschichte des zart hellgrünen Zimmers mit mehreren Umbauten, dem Schlossbrand von 1905, der Neueinrichtung 1906-07 durch den Hofbaurat Gustav Frölich und spätere Restaurierungen haben ihre Spuren hinterlassen. Bei der erneuten Restaurierung 2003-2007 erlaubten der Ausbau der Wandpaneele und das für die Konservierung erforderliche Herauslösen aller 34 Tapetenbilder seltene Einblicke in die Herstellungstechnik und die ursprüngliche leuchtende Farbigkeit der kolorierten Drucke und Malereien.


16.03.2016

Vortrag „Qi Gong und fünf Elemente-Ernährung für ein gesundes Körperbewusstsein“ mit Regina Herrmann, Gesundheits- und Ernährungsberaterin nach TCM, Qi Gong Kusleiterin, wohnhaft in Dresden

„Seit 2005 studiere ich die östliche Gesundheitsphilosophie, die ich in mein Leben integriere. Als Fünf Elemente Ernährungsberaterin nach Traditionell Chinesischer Medizin (Ausbildung in Berlin) und Qi Gong Kursleiterin (Ausbildung in Dresden) gebe ich mein sich ständig erweiterndes Wissen über die Möglichkeiten zur Gesunderhaltung bzw. Unterstützung bei Krankheiten gern an interessierten Menschen weiter. Im wunderschönen Wudang-Gebirge von China konnte ich während einer Studienreise im Frühjahr 2015 weiteres Wissen in Theorie und Praxis von den dort lebenden Taoisten sammeln.

Nach Auffassung der Traditionell Chinesischen Medizin entsteht eine Krankheit durch eine „Schwache Mitte“, was unserem Verdauungssystem entspricht. Wir haben es in der Hand, uns mit energetisch wertvoller Nahrung gesund zu halten oder auch zu heilen. Was nützt es, wenn im Körper nichts mehr fließt und die Bewegung zum Erliegen kommt? Nun braucht es viel Zeit zum Regenerieren. Wäre es nicht sinnvoll, öfters ein kleines bisschen Zeit dafür zu nutzen, es gar nicht erst zu ernsthaften körperlichen und seelischen Ungleichgewicht kommen zu lassen?

Möchten Sie einen möglichen Weg kennenlernen, mit Ernährung und Bewegung nach uraltem Wissen etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu tun? Dann sind Sie zum Vortrag recht herzlich eingeladen.“


7. Februar 2016

„Feier zum Chinesischen Frühlingsfest“

Am Nachmittag des 7. Februar 2016 drängten sich Kinder und Erwachsene in den Chinesischen Pavillon zu Dresden, um das Chinesische Frühlingsfest miterleben zu können. Der Pavillon platzte fast aus allen Nähten. Unter der Leitung des bildenden Künstlers Fu Rao und seiner Frau Tao Yini fand ein buntes Programm statt, dass von chinesischer Musik über chinesischen Tanz, chinesische und deutsche Poesie, Kinderchor und Kindertheater – deutsche und chinesische Kultur präsentierte.

Die Sinologin Kathrin v. Loh führte durch das Programm, stellte die Vortragenden vor und erläuterte die chinesische Tradition im Zusammenhang mit den Darbietungen. Zum Probieren wurden Tee und kleine chinesische Kostproben angeboten.

Der Nachmittag zeigte, wie interessiert viele Bürger an der chinesischen Kultur sind. Natürlich waren auch viele Chinesen gekommen, gibt es doch mehr als 1000 chinesische Studenten an der TU Dresden, die größte Gruppe studierender Ausländer.

Das Frühlingsfest ist gleichzeitig das Neujahrsfest der Chinesen. Das „Jahr des Affen“ kann somit beginnen.


11. Dezember 2015

„Benefizkonzert für den weiteren Wiederaufbau des Pavillons zwischen BACH und JAZZ“

4 Violin-Studentinnen (HfM Dresden) aus der Klasse Prof. Annette Unger: Konzert für 4 Violinen von G.Ph.Telemann
Ulrich Thiem, freischaffender Cellist, mit klassischen Werken von J.S.Bach, August Franchomme u.a. sowie KammerJAZZmusik, Improvisationen und div. (guten) Überraschungen


7. Oktober 2015

„Eibauer Bier in China“ – Julia Böhmer, Geschäftsführerin der Privatbrauerei Eibau, über das Export-Geschäft mit China

Viele Unternehmen in Sachsen exportieren nach China. Dass auch eine Privatbrauerei aus Eibau dabei ist, verwundert nicht nur Chinakenner. „Wir brauen schwarz“ – das ist der Slogan der Eibauer Brauerei, weil das traditionelle Schwarzbier der Oberlausitz besonders beliebt ist. Die Brauerei exportiert seit 2010 ca. 50 Prozent der Produktion ins Ausland. 90 Prozent davon gehen nach China.

Julia Böhmer studierte von 1995-1999 BWL an der FH Zittau/Görlitz. Nach Tätigkeiten bei der BDO Wirtschaftsprüfung Dresden, Controllerin für vier Tochterunternehmen der Thyssen Group in Dresden und fit GmbH in Hirschfelde ist Julia Böhmer seit 2010 Geschäftsführerin der Privatbrauerei Eibau. Seit 2015 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin.


1. Oktober 2015

Feierliche Eröffnung des Chinesischen Pavillon

Am 1. Oktober 2015 wurde der „Chinesische Pavillon zu Dresden“ als Begegnungsstätte für den deutsch-chinesischen Austausch eröffnet. Seit dem Herbst 2007 wird der durch Brandstiftung und Vandalismus zerstörte Pavillon Schritt für Schritt denkmalgerecht wiederhergestellt. Vieles ist an Bauwerk und Umgebung noch zu tun, doch die „Hauptarbeit“ ist soweit abgeschlossen. Unser Schirmherr, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, und der Botschafter der Volkrepublik China, seine Exzellenz Shi Mingde, waren eingeladen und haben ein Grußwort gehalten. Shi Mingde wurde von Herrn Li Xiaosi aus der Chinesischen Botschaft vertreten. Die Grußworte, auch vom Vorsitzenden, Dr. Dieter Reinfried und vom Ehrenvorsitzenden, Dr. Malte v. Bargen und das Programm der Veranstaltung können Sie hier einsehen:

Programm

  • Auftakt mit Musik und Tanz, Guzheng Spielerin Yu Guanli und Tänzerin Li Ling
  • Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Dieter Reinfried
  • Grußwort Ministerpräsident und Schirmherr Stanislaw Tillich
  • Grußwort Chinesischer Botschafter Shi Mingde (vertreten durch Herrn Li Xiaosi)
  • Bericht zur Geschichte und Sanierung des Chinesischen Pavillons durch den Ehrenvorsitzenden Dr. Malte von Bargen
  • „Nachtgedanken“ von Li Bai (701-762), vorgetragen auf Chinesisch und Deutsch von Tan Jian
  • Musik
  • Buffet

Moderation: Kathrin von Loh