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Unsere Veranstaltungen


Broschüre Chinesischer Pavillon

Wie wäre es mit einem originellen Geschenk, mit dem Sie zugleich den gemeinnützigen Verein unterstützen?
Dieses interessante, reich bebilderte Buch zur spannenden Geschichte des Pavillons auf dem Weißen Hirsch können Sie auf Nachfrage zu jeder Veranstaltung im Chinesischen Pavillon oder per Post (Bestellung an info@chinesischer-pavillon.de) für eine Schutzgebühr von 15,00 € (per Post zuzgl. Versandkosten) erhalten.
Auch in den folgenden Dresdner Buchhandlungen kann man die Broschüre erwerben: Kunsthandlung Kühne (Plattleite 68), Buchhandlung Walther König, Albertinum (Taschenberg 2), Stadtmuseum (Wilsdruffer Str.2), ALPHA Buchhandlung Ungelenk (Kreuzstr.7) sowie Sächsischer Heimatschutz (Wilsdruffer Str. 11/13).


Wir weisen darauf hin, dass aufgrund von Sanierungsarbeiten Veranstaltungen gelegentlich unter Vorbehalt stattfinden. Wir bitten um Verständnis. Der Chinesische Pavillon kann für Unternehmen und für die private Nutzung gemietet werden. Kontaktieren Sie uns bitte per Mail!


2019

Wir freuen uns über eine gute Zusammenarbeit, auf Ihr Interesse und Ihr Mitwirken!


Tag des offenen Denkmals Dresden 2019
08.09.2019

Beginn: 14:00 Uhr

Auch dieses Jahr öffnen wieder traditionell am zweiten Sonntag im September, dieses Mal am 08.09.2019, unter der Schirmherrschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, zahlreiche Denkmäler, die sonst nicht oder nur teilweise zu besichtigen sind, ihre Pforten, so auch der Chinesische Pavillon zu Dresden. Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals auch in Dresden statt.
Der Chinesische Pavillon bietet in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr stündlich Führungen an.


Benefizlesung „Wein auf Lebenszeit“. Heitere Geschichten von Kurt Kusenberg
11.09.2019

Beginn: 17:00 Uhr

Es liest: Friedrich Wilhelm Junge, Schauspieler, Theatergründer, Intendant a.D., Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Am 11.09.2019 präsentiert Friedrich Wilhelm Junge unter dem Titel „Wein auf Lebenszeit“ heitere Geschichten des deutschen, in Göteborg, Schweden, geborenen Schriftstellers und Kunstkritikers Kurt Kusenberg. Kusenberg verlebte seine Kindheit in Lissabon, bevor seine Familie zu Beginn des Ersten Weltkrieges zurück nach Deutschland kehrte. Kusenberg, der zunächst Kunstgeschichte studierte, promovierte 1928 zu dem italienischen Maler Rosso Fiorentino. Dennoch zog es ihn zur Schriftstellerei hin. Nach Zwischenstationen bei der Vossischen Zeitung und der Zeitschrift „Die Koralle“ lebte er ab 1947 als freier Schriftsteller. Ab 1958 war er Herausgeber von rowohlts monographien, später rororo bildmonographien. Bedeutsam bis zum heutigen Tage sind Kusenbergs Kurzgeschichten. Er starb 1983 in Hamburg.
Friedrich Wilhelm Junge, geboren 1938 in Schwerin, ist deutscher Theaterschauspieler und Begründer des seit 1988 existenten Dresdner Brettl, besser bekannt als Theaterkahn, als dessen künstlerischer Leiter er bis 2005 fungierte. Nach seinem Studium an der Theaterhochschule in Leipzig zog es ihn nach Rudolstadt und Plauen im Vogtland. 1966 bis 1985 arbeitete Junge am Staatsschauspiel in Dresden. Darüber hinaus engagierte sich Junge im Neuen Sächsischen Kunstverein oder im Rahmen des Fördervereins zum Wiederaufbau der Dresdner Synagoge, beide Male als Gründungsmitglied. Viele Jahre war er Mitglied des Kultursenats der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Der Eintritt kostet 10,00 Euro. Karten sind an der Tageskasse erhältlich.


Chinesisches Mondfest
14.09.2019

Beginn: 18:0 Uhr

Dieses Jahr veranstaltet das SHUDAO-Studio für chinesische Kultur Dresden das Mondfest im Chinesischen Pavillon zum fünften Mal. Ab 18:00 Uhr startet die Performance, die Anbetung des Mondes mit traditioneller chinesischer Kleidung und Lampions. Es folgt ein künstlerisches Programm mit althergebrachtem Tanz, Zitherspiel und vielem mehr. Im Anschluss dürfen traditionelles Essen und Getränke probiert werden.
„Das Mondfest oder Mittherbstfest wird in Asien am 15. Tag des achten Monats im traditionellen chinesischen Mondkalender begangen. Im Altertum opferten die Kaiser im Frühling der Sonne und im Herbst dem Mond. Schon in den Geschichtswerken aus der Zhou-Dynastie ist das Wort „Mittherbst“ zu finden. Später folgten die Adligen und Literaten dem Beispiel der Kaiser und bewunderten im Herbst den Vollmond.“ Es wurde schließlich eines der wichtigsten Feste Chinas.
„Traditionell werden am Mondfest Mondkuchen mit verschiedenen Füllungen, z.B. süße, salzige, mit Fleisch oder vegetarischer Füllung, gegessen. Die vollmondförmigen, handtellergroßen Mondkuchen, die ursprünglich Opfergabe waren, werden nie für den Eigenbedarf gekauft, sondern am Mondfest an Verwandte, Freunde , Nachbarn, Angestellte verschenkt.“ In China und Vietnam machen viele Familien am Mondfest einen Ausflug, wobei die Straßen festlich mit Mondlaternen geschmückt sind. „Meist wird gegrillt und es werden Mondkuchen und Pomelos, die in Form und Farbe an den Vollmond erinnern, gegessen und am Abend wird gemeinsam der Vollmond betrachtet. Neben den Familientreffen gibt es in vielen Regionen auch öffentliche Feierlichkeiten wie z.B. Laternenausstellungen, Drachentanz und Akrobatikvorführungen.“
Zum Mondfest gibt es mehrere Sagen, so auch die Legende von Chang’e’s Aufsteigen zum Mond, derselben Gottheit, nach der auch das chinesische Mondprogramm benannt ist. Lernen Sie ein Stück chinesischer Mythologie kennen, die in ihrer Symbolik bis ins Jetzt relevant ist und feiern Sie mit uns das Chinesische Mondfest im Chinesischen Pavillon Dresden.
Der Eintritt ist frei. Das Fest ist Teil der Veranstaltungsreihe „Chinesische und Deutsche Feste im Jahreslauf. Ein Beitrag zum bilateralen Kulturverständnis“ und wird von der LH Dresden gefördert.
Eine Anmeldung wird erbeten unter info@chinesischer-pavillon.de


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

German Technology and Chinese Speed –
together for a better Environment
18.09.2019

Beginn: 18:30 Uhr

Vortrag (in deutscher Sprache) von Petra Räuber, Geschäftsführerin der wks Group – Wasser. Abwasser. Energie, Dresden
Mit rasender Geschwindigkeit entwickeln sich Chinas Wirtschaft, Industrie und Metropolen. Bei solchen Anstrengungen spielt die Frage der Umwelt eine entscheidende Rolle, um das Leben für Mensch und Natur so angenehm wie möglich zu gestalten. Fragen von Wasser, Abwasser und Energiepolitik sind von strategischer Bedeutung für eine zukunftsorientierte, positive Entwicklung des Landes. Welche Rolle spielt deutsche Technologie in diesem Zusammenhang?
Petra Räuber wird in ihrem Vortrag auf das Unternehmen, die wks Group, und die chinesische Muttergesellschaft CASIC eingehen, diese vorstellen und etwas zum Zusammenkommen beider Unternehmen sagen. Auch wird sie die Situation des Umweltschutzes in China erörtern und anhand einiger Beispiele erläutern, welche Chancen und Probleme sich dabei ergeben. Im Zusammenhang mit der Gründung der eigenen Niederlassung in China wird Petra Räuber zudem das Traineeprogramm des Unternehmens vorstellen.
Der Eintritt ist frei.


Reich und rastlos:
China als Weltmacht des 21. Jahrhunderts
20.09.2019

Beginn: 18:30 Uhr

Vortrag von Christoph Müller-Hofstede, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn
Längst ist China eine der zentralen Mächte im internationalen Staatensystem, Entwicklungen und Entscheidungen dort beeinflussen Entwicklungen auf anderen Kontinenten, so auch in Europa und Deutschland. Globale Entscheidungen sind mittlerweile ohne chinesische Partizipation schwer vorstellbar.
Christoph Müller-Hofstede ist Sinologe und Referent der Bundeszentrale für politische Bildung. Er ist zusammen mit Prof. Dr. Doris Fischer Herausgeber des Länderberichts China, einem Buch, in dem die historischen und materiellen Grundlagen Chinas, Politik und Rechtssystem, Gesellschaft, Wirtschaft und die Einbettung Chinas in den internationalen Beziehungen näher beschrieben werden.
In seinem, in diesem Buch publizierten Aufsatz „Reich und rastlos?“ schildert Müller-Hofstede Chinas Aufstieg in der internationalen Ordnung seit dem 18. Jahrhundert. In seinem Vortrag in Dresden wird er auf die geschichtlichen Grundlagen des chinesischen Aufstiegs zur Weltmacht sowie die aktuellen Entwicklungen in China und Hongkong eingehen.
Die Eintrittskarten zum Preis von 4 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.


Die Außenanlagen des Chinesischen Pavillons –
Historie und Sanierung
25.09.2019

Beginn: 18:30 Uhr

Vortrag von Landschaftsarchitekt Bernhard Hase
Für 2020 ist vorbehaltlich der Finanzierbarkeit des Projektes die Sanierung der Außenanlagen des Chinesischen Pavillons zu Dresden geplant. Aus diesem Anlass wird Landschaftsarchitekt Bernhard Hase einen Vortrag im Chinesischen Pavillon halten.
Im Rahmen seines Vortrages wird Hase einen kurzen Abriss über die Geschichte der Außenanlagen vor der Errichtung des Pavillons als Kur- und Lesehalle bis zum heutigen Tage geben und etwas zur Sanierung des vorderen Parkteils durch die LH Dresden sagen. Im Anschluss stellt Hase die Planungen zur Sanierung der Außenanlagen um den Pavillon vor. Es folgen eine zeitliche Einordnung der Bauarbeiten, der Verweis auf bauzeitliche Einschränkungen und ein Ausblick.
Bernhard Hase schloss 1989 die Gärtnerlehre in Dresden-Pillnitz ab, war bis 1991 am Institut für Obstforschung in Dresden-Pillnitz tätig und absolvierte parallel hierzu sein Abitur an der Abendschule in Dresden, welches er 1992 abschloss. Von 1993-1997 studierte er Landespflege an der HTW Dresden, Fachbereich Pillnitz, es folgten Tätigkeiten bei Landschaftsarchitekturbüros in Dresden, Berlin, Radeberg und Hildesheim, bevor er 2006 ein eigenes Landschaftsarchitekturbüro in Dresden gründete, nachdem er 2001 als Landschaftsarchitekt in die AK Sachsen eingetragen worden war.
Darüber hinaus engagiert sich Bernhard Hase ehrenamtlich im Rahmen seiner Mitgliedschaften im Ausschuss für Bau- und Berufsrecht der Architektenkammer Sachsen, im Eintragungsausschuss der Architektenkammer Sachsen sowie im Verein Chinesischer Pavillon zu Dresden e.V.
Der Eintritt ist frei.