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Unsere Veranstaltungen


Broschüre Chinesischer Pavillon

Wie wäre es mit einem originellen Geschenk, mit dem Sie zugleich den gemeinnützigen Verein unterstützen?
Dieses interessante, reich bebilderte Buch zur spannenden Geschichte des Pavillons auf dem Weißen Hirsch können Sie auf Nachfrage zu jeder Veranstaltung im Chinesischen Pavillon oder per Post (Bestellung an info@chinesischer-pavillon.de) für eine Schutzgebühr von 15,00 € (per Post zuzgl. Versandkosten) erhalten.
Auch in den folgenden Dresdner Buchhandlungen kann man die Broschüre erwerben: Kunsthandlung Kühne (Plattleite 68), Buchhandlung Walther König, Albertinum (Taschenberg 2), Stadtmuseum (Wilsdruffer Str.2), ALPHA Buchhandlung Ungelenk (Kreuzstr.7) sowie Sächsischer Heimatschutz (Wilsdruffer Str. 11/13).


Wir weisen darauf hin, dass aufgrund von Sanierungsarbeiten Veranstaltungen gelegentlich unter Vorbehalt stattfinden. Wir bitten um Verständnis. Der Chinesische Pavillon kann für Unternehmen und für die private Nutzung gemietet werden. Kontaktieren Sie uns bitte per Mail!


2020

Wir freuen uns über eine gute Zusammenarbeit, auf Ihr Interesse und Ihr Mitwirken!


Achtung! Das Konzert entfällt wegen des Corona-Virus.
Konzert für Violoncello und Klavier

04.04.2020

Beginn: 18:30 Uhr

Konzert der Dozenten der Hochschule für Musik (HfM) „Carl Maria von Weber“ Clemens Krieger (Violoncello) und Vincent Borrits (Klavier). Es erklingen Werke von Ludwig van Beethoven, César Franck und Gabriel Fauré.
Clemens Krieger erhielt seinen ersten Unterricht für Violoncello im Alter von 9 Jahren und studierte später in Detmold. Er spielte als Solocellist im BBC-Scottish Symphony Orchestra Glasgow sowie in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 1992 ist er Mitglied der Dresdner Philharmonie und ist Lehrbeauftragter an der HfM Dresden.
Vincent Borrits, in Paris geboren, schon in Kinderjahren an das Klavierspiel herangeführt, erlangte Examen des Conservatoire national de Musique de Paris, der Royal Academy of Music in London sowie der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er wirkte in der Folge u.a. als Chorleiter bei den Wiener Sängerknaben und von 1999 bis 2006 als Kapellmeister und Korrepetitor an der Staatsoperette in Dresden.
Karten zum Preis von 12 Euro, ermäßigt 10 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.


Achtung! Das Konzert entfällt infolge des Corona-Virus. 
Horn, Violine, Klavier – das besondere Konzert im Chinesischen Pavillon

19.04.2020

Beginn: 16:00 Uhr

Junge Musiker der Dresdner Philharmonie spielen Kammermusik für Violine, Horn & Klavier von Richard Strauss, Leos Janacek und Johannes Brahms. Es spielen: Denise Nittel, Wien/Dresden, Violine, Margherita Lulli, Genua/Dresden, Horn, Alberto Carnevale Ricci, Mailand/Dresden, Klavier. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Eine der klangschönsten Kammermusiken des 19. Jahrhunderts verbirgt sich hinter Brahms‘ Horntrio Opus 40 in der seltenen Kombination eines Horns mit Violine und Klavier.
Das Albumblatt für Klavier solo ist eine bemerkenswerte bibliophile Neuentdeckung. Das Programm wird ergänzt mit Werken von Robert Schumann, Richard Strauss und Leos Janacek, Musik, die das Werden und Vergehen, Trauer und Hoffnung poesievoll charakterisiert.
Karten sind an der Tageskasse für 10 Euro, ermäßigt 8 Euro erhältlich.


Mein Lied ertönt – Folklore in Liedern großer Meister 
10.06.2020

Beginn: 18:30 Uhr

Liederabend mit Kompositionen von Johannes Brahms, Antonin Dvorak, Edvard Grieg und Peter Tschaikowsky. Es gastieren Pauline Weiche, Mezzosopran und Professor Marlies Jacob, Klavier.
Die temperamentvollen wie sehnsüchtigen Weisen der Sinti und Roma inspirierten Brahms zu seinen acht „Zigeunerliedern“ und Dvorak zu dessen sieben „Zigeunermelodien“. Nun erklingen beide Zyklen mit ihren sehr unterschiedlichen Handschriften in einem Konzert. Vergleichen, urteilen Sie, vor allem aber lassen Sie sich mitreißen von der faszinierenden jungen Sängerin und ihrer einfühlsamen Begleiterin.
Pauline Weiche, gebürtige Dresdnerin, wuchs in einer Musikerfamilie auf, begann mit 6 Jahren das Klavierspiel, später die Gesangsausbildung. Sie studierte in Italien und an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden und war Richard-Wagner-Stipendiatin. Musikalische Impulse erhielt sie u.a. in Belcanto-Meisterkursen bei Peter Bernè und KS Georg Zeppenfeld. Sie debütierte u.a. an der Staatsoperette Dresden.
Marlies Jacob begann im Alter von acht Jahren mit Klavierunterricht und studierte Klavier bei Prof. Gerhard Berge, Cembalo bei Herbert Collum und Chordirigieren bei Hans-Dieter Pflüger. Ihr Diploma als Pianistin erwarb sie an der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ und ergänzte ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Amadeus Webersinke. Konzerte als Solistin und Begleiterin führten sie in mehrere europäische Länder. Seit Oktober 2001 unterrichtet Marlies Jacob als Professorin an der Dresdner Hochschule für Musik. Von 2007 bis 2016 wurde ihr das Amt der künstlerischen Direktorin am Sächsischen Landesgymnasium für Musik anvertraut.
Karten zum Preis von 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, sind an der Abendkasse erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Besucher begrenzt. Wir bitten die Gäste, Mund- und Nasenschutz zu tragen sowie die Hygienevorschriften zu beachten. Personen mit einer Symptomatik, die auf eine Erkrankung an Covid-19 hindeutet, werden vom Besuch des Konzerts ausgeschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


„Japonische Arbeit“ – Lackkunst für Frauenzimmer
17.06.2020

Beginn: 18:30 Uhr
Vortrag PD Dr. Cordula Bischoff
Im Zuge der europäischen Chinamode des 17. und 18. Jahrhunderts wurden im großen Stil asiatische Porzellane, Tapeten und Lackwaren gesammelt. Präsentiert wurden sie in chinoisen Kabinetten, kostbar ausgestatteten Räumen im asiatischen Stil, die in keinem Schloss fehlen durften. Hofkünstler versuchten die überaus teuren japanischen Lackwaren zu kopieren, scheiterten – genau wie bei Porzellan – zunächst an der Technik. Ende es 17. Jahrhunderts kam man dem Geheimnis auf die Spur, und eine Flut von Anleitungsbroschüren unterwies Künstler in den neuen Lackiertechniken. Parallel dazu entwickelte sich eine vereinfachte Form der Lackkunst, die sogenannte „lacca povera“ oder „japonische Arbeit“, die sowohl von professionellen Künstlern als auch von Laien, überwiegend Frauen, ausgeübt wurde. Dabei wurden ausgeschnittene Drucke koloriert, auf Schachteln, kleine Möbel oder ganze Wandverkleidungen geklebt und lackiert. Zahlreiche Druckereien lieferten Hunderte von Mustern mit chinesischen Figuren, Landschaften, Tieren und Blumen, unbedruckt oder farbig und in verschiedenen Qualitäten. Diese Form der Amateurkunst, von Kritikern als „modische Raserey“ bezeichnet, blieb über mehrere Jahrzehnte bei Fürstinnen, aber auch Bürgerinnen, in Mode. Die selbstgefertigten „asiatischen“ Objekte wurden als private Geschenke verwendet und in die Raumausstattung integriert. Damit trug die Lackierkunst entscheidend zur Formung eines europäischen Bildes von Asien bei.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „China im Wandel“ und wird von der LH Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, gefördert.


In der Reihe Bürgerforum “ Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Kinder-Ferien-Camp „Drachenreiter“
24.08.-28.08.2020

Beginn: jeweils 8:00 Uhr, endet jeweils 17:00 Uhr
Sich auf die Spuren von fabelhaften Wesen zu begeben … Feriencamp für max. 16 Kinder im Alter von 8-13 Jahren, Teilnahmegebühr 150 €

Ein erfahrenes Team aus zwei Umweltpädagogen (w+m) ist mit den Kindern rund um den Chinesischen Pavillon unterwegs.
Auf dem Programm stehen folgende Aktionen:
– Persönliches Abenteuer-Forscherbuch gestalten, um Erlebnisse festzuhalten
– Exkursion: Unterwegs im Reich der Vögel
– Exkursion: Auf der Suche nach Unterwasserdrachen und ihren Gefährten
– Forschererlebnis: Faszinierende Insekten!
– Entdeckertour: Geheimnisvoller Wald!
– Erlebniswerkstatt: Nachhaltig leben!
Das Kinder-Ferien-Camp Drachenreiter ist ein Kooperationsprojekt zwischen Naturkontext, dem Chinesischen Pavillon zu Dresden e.V. und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt.
Ansprechpartner und Anmeldung bei Heike Franke unter naturkontext@posteo.de oder unter der
034298/733356 oder 0170/7851441


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Von mittelalterlichen Bergwerken und wüsten Bergstädten – 
Grenzübergreifende montanarchäologische Forschungen im Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge 
02.09.2020

Beginn: 18:30 Uhr
Vortrag von Dr. Christiane Hemker, Landesamt für Archäologie (LfA)

Elf Jahre nun ist es her, dass das LfA Sachsen erstmals Untersuchungen in den mittelalterlichen Bergwerken unter Dippoldiswalde durchführte. Die gut erhaltenen Funde aus dem 12. und 14. Jahrhundert – darunter komplette Leitern, hölzerne Grubeneinbauten, Haspeln und Gerätschaften – sind einzigartig.
Um die Bergwerke und weitere damit zusammenhängende Themenfelder zu erforschen, startete im Jahr 2012 das internationale Forschungsprojekt ArcheoMontan unter sächsischer und tschechischer Beteiligung. In den folgenden sechs Jahren arbeiteten über 40 Wissenschaftler und Fachleute zusammen, um den mittelalterlichen Bergbau im sächsisch-böhmischen Erzgebirge gemeinsam zu erforschen. Am Projektende standen u.a.  mehrere wissenschaftliche Konferenzen, Monographien sowie das im August 2018 eröffnete MiBERZ – Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge, Dippoldiswalde.
Im Juli 2019 auf dem Welterbe-Kongress in Baku wurde den Dippoldiswalder Bergwerken der Weltkulturerbe-Titel als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge verliehen, ebenso wie für die mittelalterliche wüste Bergstadt Fürstenberg im Hohen Forst bei Zwickau und die früh-neuzeitlichen Zinnseifen von Eibenstock. Der Titel ist ohne Zweifel die Krönung der wissenschaftlichen Forschungen des Landesamtes und seiner Projektpartner.
Die Archäologin Dr. Christiane Hemker arbeitet seit 1993 in der archäologischen Denkmalpflege beim LfA Sachsen. Seit 2006 ist sie als Referatsleiterin Südwest-Sachsen in dieser Funktion für den gesamten sächsischen Erzgebirgsraum zuständig und hat dabei erfolgreich den Fachbereich Montanarchäologie etabliert. Dr. Christiane Hemker ist eine europaweit anerkannte Expertin in der montanarchäologischen Forschung.
Der Eintritt ist frei.


Staat & Religionen im modernen China: 
Eine historische Einordnung
21.10.2020

Beginn: 18:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Philip Clart, Universität Leipzig

Die internationale Presse berichtet seit langem intensiv über die Religionspolitik der Volksrepublik China, sei dies gegenüber uighurischen und anderen Muslimen, tibetischen Buddhisten, protestantischen „Hauskirchen“ oder im Rahmen der 2018 erreichten Übereinkunft mit dem Vatikan über den Status der chinesischen katholischen Kirche. Der Vortrag betrachtet die rechtlichen und ideologischen Grundlagen dieser Politik sowie ihre Entwicklung seit Gründung der Volksrepublik 1949; gleichzeitig zeigt er im Rahmen einer historischen Einordnung die bedeutenden Kontinuitäten mit der Religionspolitik des chinesischen Kaiserreichs (bis 1911) und der Republik China (1912-1949) auf.
Philip Clart ist seit 2008 Professor für Kultur und Geschichte Chinas an der Universität Leipzig. Er forscht zu Themen der chinesischen Religionsgeschichte und ist Herausgeber des „Journal of Chinese Religions“ sowie Autor u.a. des Sachbuchs „Die Religionen Chinas“ (Verlag Vandenhoeck & Ruprecht 2009).
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „China im Wandel“ und wird von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, gefördert. Der Eintritt ist frei.