Heimat · Klang · Schöpfung
Zur Hirschvernissage kehrt die auf dem Weißen Hirsch aufgewachsene Künstlerin Rieke Schmieder (geb. Ulrike Schmidt) mit einer Ausstellung in ihre alte Heimat zurück. Schon als Kind faszinierte sie die Gestalten von August dem Starken und der Gräfin Cosel – Motive, die nun in neuer künstlerischer Form wieder auftauchen. Die Ausstellung verbindet persönliche Erinnerung mit historischer Strahlkraft und widmet sich der besonderen Energie des Weißen Hirsches – seiner Natur, seiner Geschichte und seiner Symbolkraft.
Rieke Schmieder arbeitet mit vielfältigen, eigens entwickelten Techniken: Kohle und Aquarell auf Leinwand, Öl und Acryl auf Acrylglas, körperliche Abdrücke als Bildgrundlage sowie künstlerisch gestaltete Keramik. Themen sind unter anderem der Friedensblick, die Dresdner Heide, Cheiron an der Mordgrundbrücke und die heilende Tradition des Kurortes.
Im Zentrum steht der Weiße Hirsch als Kraftsymbol – Sinnbild für Vertrauen in Natur und Unsichtbares. Die Künstlerin lädt die Besucher ein, selbst kreativ zu werden: Mit Hirschschablonen oder frei gestaltet entstehen eigene Zeichnungen oder Beiträge zu einer gemeinsamen „Hirschcollage“.
Die Vernissage wird musikalisch begleitet:
Sebastian Schöler (Akkordeon und Videokunst) schafft bewegte Klang- und Bildräume.
Irina von Toll, bekannt aus der Dresdner Kunstszene, gestaltet gemeinsam mit weiteren Musikern Seelenimprovisationen.
Ein Abend mit Kunst, Musik und Wein – Wir freuen uns auf Ihr Kommen!