„Ein Sumpf zieht am Gebirge hin …“ Auf Goethes Spuren in die Klimafalle?
19.01.2022
18:30 Uhr | Vortrag von Friedhard Förster

In der Reihe Bürgerforum „Bildung für nachhaltige Entwicklung“:

„Ein Sumpf zieht am Gebirge hin,
Verpestet alles schon Errungene;
Den faulen Pfuhl auch abzuziehn,
Das letzte wär‘ das Höchsterrungene.“

Haben wir Menschen Goethes Vision ihrer freien Entfaltung wörtlicher genommen, als der Dichter meinte, und sind in der Klimafalle gelandet? Wie kommen wir da wieder raus? Reicht es, schnellstmöglich Kohlekraftwerke zu schließen und ausschließlich auf Elektromobilität umzusteigen? Gibt es auch andere Ansätze und Möglichkeiten?
Friedhard Förster, 1949 in Oppach/Oberlausitz geboren, studierte an der TU Dresden Wasserwirtschaft. 1972-1986 war er für die Wirtschaftsdirektion Dresden tätig, 1987 als Naturschutzwart für die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft beim Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Niesky, 1990 als Leiter des Umweltamtes des dortigen Landratsamtes. 1992-2008 arbeitete er beim staatlichen Umweltfachamt Bautzen, zuständig für Natur- und Artenschutz. Dieser Zeit schloss sich eine Tätigkeit für die Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt, Abteilungsleiter Immissionsschutz an. Darüber hinaus ist Friedhard Förster vielseitig ehrenamtlich tätig, darunter für den Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

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