Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2027 widmet sich die Pianistin Fatjona Maliqi einem der außergewöhnlichsten Werke der Klavierliteratur: Beethovens 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli op. 120.
Aus einem einfachen Walzer, von Beethoven spöttisch als „Schusterfleck“ bezeichnet, schuf er einen ganzen musikalischen Kosmos. In 33 Variationen begegnen sich Humor und Parodie, Virtuosität und formale Kühnheit ebenso wie Momente tiefster Ruhe und spiritueller Einkehr.
Die Diabelli-Variationen entstanden in Beethovens später Schaffensperiode und gelten als sein letztes großes Klavierwerk. Hans von Bülow bezeichnete sie als den „Mikrokosmos des Beethoven’schen Genius“. Bis heute faszinieren sie durch ihre überraschende Modernität und ihren nahezu unerschöpflichen Ausdrucksreichtum.
Der Live-Vortrag dieses monumentalen Werkes stellt höchste technische und geistige Anforderungen an die Interpretin – und macht seine Aufführung zu einem besonderen und seltenen Konzerterlebnis.
Fatjona Maliqi ist eine international konzertierende Pianistin und wurde an der Musikhochschule Münster bei Prof. Heribert Koch ausgebildet. 2025 erhielt sie den Münster STELLA Award Klassik für herausragende künstlerische Leistungen. Konzertauftritte führten sie unter anderem nach London, Wien und New York sowie zu Rundfunkproduktionen des WDR.
Einen besonderen Schwerpunkt ihres Repertoires bilden Beethovens Diabelli-Variationen op. 120, die sie bereits mehrfach international aufgeführt hat – unter anderem bei der Beethoven Piano Society of Europe in London. Ihre langjährige Beschäftigung mit diesem monumentalen Spätwerk macht sie zu einer ausgewiesenen Interpretin des Programms zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2027.
Wir freuen uns auf einen besonderen Konzertnachmittag mit Fatjona Maliqi.