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In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

07.11.2018, 18:30 Uhr
Die Dresdner Heide – das vielgestaltige und wertvolle Waldrevier der Landeshauptstadt Dresden

In der Veranstaltungsreihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“ hielt Dr. Siegfried Slobodda einen Vortrag über die Dresdner Heide. 

Die Dresdner Heide gilt mit 5.867 Hektar (ca. 17 Prozent der Stadtfläche) als größter Stadtwald Deutschlands. Sie wird forstwirtschaftlich genutzt und ist zugleich das bedeutendste, weitgehend als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene Naherholungsgebiet der Stadt. Die darin befindlichen wertvollsten Zeugnisse der Naturausstattung stehen unter strengem Schutz (FFH-Gebiet „Prießnitzgrund“, 17 Flächennaturdenkmale/FND).

Die Oberfläche der Dresdner Heide ist reich zergliedert: Zahlreiche Bäche durchfließen den Wald in flachen Mulden, Sohlen- und Kerbtälern. Vor allem letztere erinnern mit ihren Felsklippen und abwechslungsreichen Hangwaldpartien an Mittelgebirgstäler. Die sandbedeckten, hügeligen Hochflächen sind oft weithin mit Kiefern aufgeforstet. Dazwischen vermitteln mehrere Meter hohe Dünenwälle im Wechsel mit feuchten Senken Landschaftsbilder, wie man sie im Norddeutschen Tiefland vorfindet. Dieser für die Heide typische Übergangscharakter der Naturausstattung zeigt sich auch in der Abfolge der Gesteine, Bodenbildungen und schließlich in der differenzierten Pflanzen- und Tierwelt.

Eine zunehmend unverzichtbare Funktion hat die Dresdner Heide für die stadtnahe Erholung: Der Wald bietet frische (sauerstoffreiche) und saubere Luft, angereichert mit duft- und gesundheitsfördernden Wirkstoffen. Die erholsame und anregende Wirkung des Laubdaches mit seiner Licht- und Farbenvielfalt, verbunden mit inspirierenden Natureindrücken und -erlebnissen ermöglicht beim Spazieren und Wandern den Abbau von Spannungen, fördert Ausgeglichenheit („gute Laune“), Spiritualität und gesundheitliches Wohlbefinden.

Wald-Ökosysteme erfüllen darüber hinaus grundlegende Funktionen im Landschaftshaushalt.

Biologische Vielfalt sichert den Fortbestand seltener, gefährdeter und geschützter Arten und kann eine massenhafte Vermehrung und Ausbreitung von Forstschädlingen verhindern.


04.11.2018, 16:00 Uhr
4. Konzert der Konzertreihe HOCHSCHULPODIUM 2018 im Chinesischen Pavillon

Die Studenten der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden Ladislav Pazdera (Tschechien) und Antonin Pevala (Tschechien) spielten World Music, eigene Arrangements und Kompositionen im Duo und solo.

Ladislav Pazdera wurde 1989 in Pardubice (Tschechien) geboren. Seit seiner Kindheit hatte er Violine, später Viola gespielt und mit 12 Jahren begonnen, akustische Gitarre zu spielen.
Seit 2014 studiert er im Studiengang Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik in Dresden.
Als einer der besten tschechischen Gitarristen seiner Generation spiegelt sich sein außerordentliches Talent und Charisma sowohl in eigenen Kompositionen und Arrangements als auch in seinem breiten Repertoire wieder, das vor allem auf der Weltmusik, dem Jazz und der klassischen Musik basiert.
Antonin Pevala wurde 1995 in Hradec Kralove (Tschechien) geboren. Nach dem erfolgreichen Abschluss am Konservatorium in Pardubice studiert er derzeit ebenfalls im Studiengang Jazz/Rock/Pop in der Fachrichtung akustische Gitarre an der Musikhochschule Dresden.
Sein Repertoire umfasst vor allem den Jazz, die Weltmusik und den Pop – wenn er auf sechs Saiten spielen kann, wird seine Musik jedoch grenzenlos.


10.10.2018, 18:30 Uhr
China im Wandel – Film- und Diskussionsabend

Durch den Abend führte: Ding Yu Projektmanager ZHONGDE METAL GROUP GmbH.

„Eine Stadt strebt an, grün zu werden. Von Smog und Verschmutzung zu Reinheit und Naturschutz, von verschmutztem Oberflächenwasser zu Flüssen, in denen man schwimmen kann. In diesem spannenden Wandel befindet sich Jieyang derzeit.“

Im Mittelpunkt des Films steht die Stadt Jieyang im Osten der südchinesischen Provinz Guangdong mit über sechs Millionen Einwohnern, in der seit über 1.000 Jahren textil- und metallverarbeitende Betriebe ansässig sind und die wie viele Regionen Chinas unter einer starken Umweltverschmutzung leidet. Mit der Initiierung des Projekts der Sino-German Metal Eco City – einem innovativen Industriepark mit Fokus auf Umwelttechnologie, Galvanikindustrie und Automatisierung – im Jahr 2012 soll nun der Wandel von der traditionellen Metallverarbeitung hin zu nachhaltigem und hochmodernem Wirtschaften vollzogen werden.
Dabei setzt die Stadt auf die Kooperation mit deutschen mittelständischen Unternehmen, deren Expertise und Fachwissen in China sehr geschätzt werden. Das Projekt der Metal Eco City ist der Prototyp eines innovativen Industrieparks in Kooperation zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen. Insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit und der Umweltverträglichkeit setzt China auf das Know-How deutscher Unternehmen. Als „Stadt des Mittelstandes“ wird die Kooperation insbesondere mit dem deutschen Mittelstand gesucht. Aus diesem Grund hat die Metal Eco City auch für Deutschland eine besondere Bedeutung.
Der Film wurde 2017 von dem Studiengang BWL/ Medien und Kommunikation der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Zhongde Metal Group produziert. Drei Film- und zwei Fototeams haben den Wandel und die vielseitigen Projekte dieser Industriemetropole festgehalten. Dabei sammelten die Studierenden spannende Eindrücke über die deutsch-chinesische Zusammenarbeit.


04.10.2018, 17:30 Uhr
Dem Täter auf der Spur – Verbrechensaufklärung im alten China

Ein Vortrag von PD Dr. Carsten Storm, Sinologe am Ostasienzentrum an der Technischen Universität Dresden.

Das Bild der traditionellen Rechtspflege Chinas schwankt zwischen der Bewunderung des effektiven Beamtenstaates sowie dem Entsetzen über maßlose Korruption und Ungerechtigkeit. Die Ermittlung wie auch die Urteilsfindung und der Strafvollzug fielen in die Zuständigkeit der lokalen Beamten. Trotz einer sonst weitreichenden Bürokratisierung der Prozessordnung war der Magistrat gerade bei der Ermittlungsarbeit weitgehend auf seinen eigenen Erfindungsreichtum angewiesen. Dieser Mangel an offiziellem Schrifttum zu Ermittlungsstrategien wurde durch Fallsammlungen und Handbücher ausgeglichen. Hier findet sich ein reiches Feld an Tricks und Taktiken, die im Überblick dargestellt werden.


22.09.2018, 18:30 Uhr
Feier zum Chinesischen Mondfest

Nach dem Frühlingsfest ist das Mondfest, das zweitwichtigste Fest in China.
„Der Mond steigt über dem Pavillon auf und jeder genießt diesen magischen Moment.“


09.09.2018
Tag des offenen Denkmals

14:00-18:00 Uhr hieß der Chinesische Pavillon Sie willkommen.

Halbstündlich wurden Führungen angeboten.


29.08.2018, 18:00 Uhr
„China auf dem Weg zur Weltmacht?“

Ein Vortrag von Prof. Patzelt.

Der Westen wird nicht mehr lange an der Spitze der internationalen Hackordnung stehen. Europa tut das schon lange nicht mehr und wird dorthin auch nicht mehr zurückkehren . Hingegen ist Chinas Anspruch sehr realistisch, ab 2050 die führende Weltmacht zu sein. Gerät nicht seine innere Stabilität ins Wanken, so wird dieses Land als Markt und als Produktionsstandort das Zentrum der Weltwirtschaft werden. Zudem bietet sein Politikkonzept der Harmonie eine auch außerhalb des Westens gangbare Alternative zu Politikkonzepten wie pluralistischer Demokratie oder internationalen Aushandelungsprozessen. Es hat also Offensivkraft. Geopolitische Offensiven Chinas sind im Fernen Osten jetzt schon unübersehbar; und das Projekt der „Neuen Seidenstraße“ ist erst recht eine weltpolitische Offensive sondersgleichen, die Wirkungen bis hin zur Spaltung der EU zeitigen kann. Es ist also Zeit, China wirklich ernstzunehmen.


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

06.08. 2018 – 08.08.2018
Kinder-Ferien-Camp „Drachenreiter“

Sich auf die Spur von fabelhaften Wesen begeben …
links und rechts des Weges kleine und große Abenteuer erleben …
und dabei viel über unsere wundervolle Natur und seine Bewohner erfahren.
Ein Kindheitstraum vieler, der für Kinder zwischen 8 – 13 Jahren in der letzten sächsischen Ferienwoche in Erfüllung ging.
Ein erfahrenes Team aus 1 Umweltpädagogin und 2 Betreuern war mit den Kindern rund um den Chinesischen Pavillon unterwegs.
Auf dem Programm standen u.a. folgende Aktionen:
Persönliches Abenteuer-Forscherbuch gestalten, um Erlebnisse festzuhalten
Exkursion: Unterwegs im Reich der Bäume
Exkursion: Auf der Suche nach Unterwasserdrachen und ihren Gefährten
Exkursion: Abtauchen in das Leben unter unseren Füßen
Gemeinsam den Drachen ChinPav zum Leben erwecken
Der Tagesablauf gliederte sich wie folgt:
8:00 – 9:00 Uhr Ankommen
9:00 – 12:00 Uhr Aktion / Exkursion
12:00 -13:00 Uhr Mittagessen
13:00 – 16:00 Uhr Aktion / Exkursion
16:00 – 17:00 Uhr Abholen
In den Randstunden am Morgen und Nachmittag bestand die Möglichkeit die Kunst des Jonglierens zu erlernen, auf dem Niederseil zu balancieren oder der Geschichte des Drachenreiters zu lauschen.


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

18.07.2018, 18:30 Uhr
„Kiefern, Karpfen und Kartoffeln – das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft als Modell- und Lernregion nachhaltiger Entwicklung“

Ein Vortrag von Susanne Bärisch, Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Im Nordosten Sachsens liegt das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Die traditionelle Teichwirtschaft schuf hier mehr als 350 Teiche, eingebettet in Dünenwälder, Feuchtwiesen, Äcker, Flussauen und Heidegebiete. Dank dieser Vielfalt sind heute seltene Tier- und Pflanzenarten, wie Seeadler, Fischotter und Glockenheide vorzufinden.

Das einzige Biosphärenreservat Sachsens ist ca. 30.000 ha groß und Bestandteil des weltweiten UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“. Wichtigster Grundsatz ist es, die Erhaltung der Naturvielfalt mit dem menschlichen Wirtschaften und Wirken in Einklang zu bringen. Nur so kann die jahrhundertealte Kulturlandschaft mit ihrer reichen Naturausstattung für zukünftige Generationen erhalten werden. Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung realisiert die Biosphärenreservatsverwaltung gemeinsam mit Partnern Projekte in den Bereichen Arten- und Habitatschutz, Landnutzung, Tourismus und Regionalentwicklung. Durch Bildungsprogramme und im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird über die Ziele des Schutzgebiets und die Aktivitäten und Projekte informiert.

Der Vortrag gab einen Einblick ins Biosphärenreservat und stellte ausgewählte Projekte sowie Handlungsfelder der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor.


08.07.2018, 16:00 Uhr
hankelmusik

h a n k e l m u s i k ist ein genreübergreifendes Kammer-Ensemble bestehend aus sechs jungen Musikerinnen und spielt eigens für sich komponierte Werke, maßgeschneidert für eine außergewöhnliche Instrumentenkonstellation:

Harfe | Kontrabass | Piano & Gesang | Cello | Flöte | Violine

Dabei wird großen Wert auf die individuellen Vorlieben der Spieler gelegt, sodass sie ihre musikalischen Ursprünge – kommend aus Klassik, Jazz, Alter Musik, A-cappella oder Dubstep – mit einbringen und ausleben können. Bei den Konzerten von h a n k e l m u s i k werden Stücke ganz eigenen Charakters zum Klingen gebracht, wechselnd zwischen Kammermusik romantischer Tradition, ausgefeilten Groove-Strukturen oder großräumigen Entwicklungen von introvertierter Nachdenklichkeit bis hin zu feuriger Ekstase. In den sorgsam gesetzten Arrangements bekommen die SpielerInnen Platz, sich auch solistisch hervorzutun, um sich danach wieder nahtlos ins Klangkollektiv einzufügen. Die Begeisterung des Ensembles zieht Musikkenner wie auch –liebhaber in ihren Bann und erschafft eine einzigartige Konzertatmosphäre.

Programm:

  • Tauchfahrt – Keno Hankel (*1991)
  • Massiv und schlüsselfertig – Marius Moritz (*1990)
  • Leme – Darius Milhaud (1892-1974)
  • Botafogo – Darius Milhaud (1892-1974)
  • auf der Spieluhr ist es fünf nach zwölf – Thomas Zoller (*1954)
  • Gedanken bei der Raucherpause – Keno Hankel (*1991)
  • Sternstunde – Musik: Felix Klingner (*1994) / Text: Florian Baum
  • Sonate für Harfe – Pierick Houdy (*1929)
  • 3 Stücke nach Maß – Marius Moritz (*1990)
  • Corcovado – Darius Milhaud (1892-1974)
  • Umami in der Fremde Stück 3 – Thomas Zoller (*1954)
  • Ein ungeschriebenes Buch – Felix Klingner (*1994)

20.06.2018, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung „Ost trifft West“

Chinesische und deutsche Künstler präsentierten ihre Arbeiten.

Die Ausstellung war bis zum 30.06.2018 täglich von 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet.
Am 01.07.2018 um 16:00 Uhr  fand eine Finissage statt.


20.06.2018, 19:00 Uhr
Sommerfest

Es stand ganz im Zeichen der Begegnung und des Meinungsaustausches.
Dabei sollten auch gemeinsames Genießen von Essen und Trinken daran
erinnern, dass es sich bei China um eine 5000 Jahre alte Kultur handelt.

Ganz im Sinne der chinesischen Gastlichkeit freuten wir uns bei sommerlichem und sonnigem Wetter im Außenbereich des Pavillons, Bautzner Landstraße 17 a, an Ihrer Teilnahme.

Gleichzeitig fand eine Austellungseröffnung der chinesischen Künstler Yini Tao und Rao Fu statt.


14.06.2018, 20:00 Uhr
Konzert

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate F-Dur BWV 1022
für Violine und Klavier

  • Allegro e Presto

III. Adagio

  • Presto

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Aus: „Die vier Jahreszeiten“
„Der Sommer“ op. 8 RV 315

Frédéric Chopin (1810-1849)
Vier Mazurkas op. 33

Mazurka g-Moll
Mazurka D-Dur
Mazurka C-Dur
Mazurka h-Moll

Gabriel Fauré (1845–1924)
Après un rêve
Bearbeitung für Violine und Klavier
Violin und Klavier Sonata Nr.1 op. 13

  • Allegro molto
  • Andante
  • Scherzo. Allegro vivo
  • Finale. Allegro quasi presto

Violine: Naoko Fujita
Klavier: Robert Umanskiy

Naoko Fujita, geb. in Japan, studierte von 2010 bis 2014 Violine im Bachelor an der Toho Gakuen Hochschule für Musik bei Prof. Hamao Fujiwara. Ab 2012 war sie in Japan Substitutin in Orchestern, wie dem Yomiuri Nippon Sinfonieorchester, dem Tokyo Metropolitan Orchester, dem Kioi Hall Kammerorchester und dem Japanischen Philharmonieorchester.
2015/16 hatte sie einen Zeitvertrag als Mitglied der 2. Geigen im „Tokyo Philharmonie Orchester“. 2014 war sie Konzertmeisterin im „Seiji Ozawa Musik Akademie Orchester“ mit Mo Seiji Ozawa und im Musikhochschulorchester. Seit 2017 ist sie Mitglied der Luzerner Festival Orchester Akademie. Sie hat zahlreiche zeitgenössische Werke als Mitglied im Ligeti Streich-Quartett mit Jeanne-Marie Conquer gespielt. Sie widmet sich mit Alexander Buzlov, Alessio Bax und Heiichiro Ohyama der Kammermusik. Seit 2017 studiert sie im Master an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Annette Unger. Naoko Fujita ist Preisträgerin des Ensemblewettbewerbes 2018 der Hochschule für Musik Dresden und gewann den 2. Preis und Klassik Musik Preis beim Szymon Goldberg International Wettbewerb.

Robert Umanskiy wurde 1985 in Charkow (Ukraine) geboren und studierte dort an der Universität der Künste bei Prof. Tatjana Werkina.
Er gewann Preise bei Wettbewerben in Göttingen, Ettlingen und 2001 den 2.Preis beim Internationalen Horowitz- Wettbewerb in Kiew.
Häufig trat er mit Klavierkonzerten als Solist mit Orchester mit Werken von Mozart, Chopin, Rachmaninow und Prokofieff auf oder wirkte bei Audio- Produktionen (z.B. im Saarländischen Rundfunk) mit. Weitere Studien absolvierte er bei Prof. Michael Leuschner in Freiburg (Klavier) sowie bei Prof. Tatevik Mokatsian (Kammermusik), welche er mit der Bestnote abschloss. Außerdem nahm er an Meisterkursen wie dem „Forum Musiktage“ in Madrid teil.
2013 wurde er mit dem Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim 5. Arthur- Lepthien- Wettbewerb in Freiburg ausgezeichnet.
Als gefragter Duo – Partner konzertiert er regelmäßig mit verschiedenen Instrumentalpartnern und wird als Pianist zu Meisterklassen eingeladen. Seit Oktober 2017 ist er Dozent für Instrumentalkorrepetition mit Streichern an der HfM Dresden.


08.06.2018, 19:00 Uhr
Traditionelle Chinesische Medizin

Vortrag von Dr. Jing Tao

Dr. Jing Tao arbeitet als leitende Oberärztin im Universitätskrankenhaus für TCM in Guangzhou. Sie hat langjährige Erfahrung in unterschiedlichsten Abteilungen gesammelt, z.B. in der Neurologie im Militärkrankenhaus Nanjing. Seit Beendigung ihres Studiums 2008 unterrichtet sie Studenten in der Akupunktur-, Moxibustion- und Tuina Praxis. Des Weiteren untersteht ihr das Forschungsprojekt zum Thema Schmerzbehandlung reaktiver Akupunkturpunkte.

Der Vortrag wurde auf Englisch gehalten.


03.06.2018, 16:00 Uhr
Konzert der HfM

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fagott Konzert B-Dur KV.191
Fagott: Jaewhan Lee
Klavier: Eunbin Oh

Gabriel Faure (1845-1924)
Fantasie für Flöte op.79
Flöte: Juhyung Lee
Klavier: Eunbin Oh

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Arie des Lensky aus der Oper “ Eugen Onegin“ für Flöte und Klavier
Flöte: Juhyung Lee
Klavier: Eunbin Oh

Gaetano Donizetti (1797-1848)
Sonata für Flöte und Klavier
Flöte: Juhyung Lee
Klavier: Eunbin Oh

Pause

Johannes Brahms (1833-1897)
fantasien op. 116
Nr.1 Capriccio
Nr.2 Intermezzo
Nr.3 Capriccio
Nr.4 Intermezzo
Klavier : Eunbin Oh

Francis Poulenc (1899-1963)
Trio für Klavier, Oboe und Fagott op.43
Klavier: Eunbin Oh
Flöte: Juhyung Lee
Fagott: Jaewhan Lee


30.05.2018, 19:30 Uhr
„Studienreise in den Iran“

Vortrag von Frau Dr. Diana Zahnert


19.05.2018, 19:30 Uhr
Konzert

Die Mitwirkenden waren Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Céline Moinet, Oboe / Eloise Bella-Kohn, Klavier /  Tibor Gyenge, Violine  / Michael Horwath, Viola / Norbert Anger, Violoncell

Programm:

  • Robert Schumann: Romanzen Op 94
  • Clara Schumann: Romanzen op 22
  • Robert Schumann: Abendlied Op. 85, n°1
  • Ludwig van Beethoven Serenade in D- Dur, Op. 8

In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

09.05.2018, 18:30 Uhr
„Umweltschutz und Nachhaltigkeit an der TU Dresden“

Vortrag von Dr. Ines Herr und Stephan Schöps, Umweltkoordination der TU Dresden

Die Technische Universität Dresden ist die größte Forschungseinrichtung und einer der größten Arbeitgeber in Dresden. Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen spielen an der TU Dresden in der Forschung und Lehre, aber auch beim Betrieb der Universität eine immer wichtigere Rolle. Die Universität ist ein Großverbraucher von Ressourcen und hat gleichzeitig durch ihre Forschungs- und Studieninhalte eine Multiplikator- und Vorbildfunktion im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Doch wo engagiert sich die TU Dresden im Umweltschutz konkret? Und welche Herausforderungen stellt der Weg hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung für große Bildungs- und Forschungseinrichtung wie die TU dar?
Im Vortrag von Frau Dr. Herr und Herrn Schöps vom Umweltmanagement der TU Dresden wurden Beispiele aus den Bereichen Energie, Abfall, Mobilität und Nachhaltige Campusgestaltung vorgestellt, die zeigen, wie sich die TU Dresden im Umweltschutz engagiert und wie die Universität Dresden versucht als eine große Forschungs- und Bildungseinrichtung einen nachhaltigeren Entwicklungspfad einzuschlagen.


06.05.2018, 16:00 Uhr
Konzert der Hochschule für Musik mit Vincent Borrits und Gesangsstudierenden

Programme des mélodies sur l´immigration :

  • Gabriel Fauré: Cycle de Venise op. 58
  • Claude Debussy: Les fêtes galantes
  • Maurice Ravel: Les 5 mélodies populaires grecques, Don Quichotte à Dulcinée, Les mélodies hébraïques
  • Camille Saint Saens: Les mélodies persanes
  • Louis Aubert: Les mélodies arabes
  • Sopran: Jiheon Lee/Klasse Prof. Christiane Junghanns, Annina Battaglia/Klasse Prof. Christiane Junghanns,
  • Dhanby Lee/Klasse Prof. Hendrikje Wangemann, Sol Her/Klasse Prof. Edward Randall, Mezzosopran: Martha
  • Sotiriou/Klasse KS Prof. Matthias Henneberg,
  • Bariton: Jakob Kunath/Klasse Prof. Hendrikje Wangemann, Damien Gastl/Klasse Prof. Christiane Junghanns,
  • Jussi Juola/Klasse Prof. Christiane Junghanns
  • Künstlerische Gesamtleitung/Klavier: Vincent Borrits

In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

02.05.2018, 18:30 Uhr
„Libellen in Ostsachsen“

Vortrag von Peter Diehl, Feldforscher beim Bürgerwissenschafts-Projekt Insekten Sachsen

Ostsachsen mit seinen vielen Teichen bietet nicht nur Wasservögeln einen Lebensraum, sondern auch den Libellen. Diese sind zwar weniger auffällig, dafür aber schon seit 300 Millionen Jahren auf der Erde anzutreffen. Der Vortrag stellte die Artenvielfalt der hier anzutreffenden Libellen vor und zeigte interessante Momente aus ihrem Leben. Man stellte fest, dass man gar nicht weit reisen muss, um in der Natur die spannendsten Dinge zu beobachten.


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

18.04.2018, 18:30 Uhr
„Marktöffnungs- und Marktbearbeitungsstrategien im asiatischen Raum – insbesondere in China“

Vortrag von Dietmar Heyduck, Senior Vice President Sales, Prokurist KBA-Sheetfed Solutions AG & Co. KG


08.04. 2018, 15:30 Uhr
Italienische Referenz an den Chinesischen Pavillon“
Benefizkonzert

„La vita e bella“, ein musikalisch-literarischer Ausflug nach Venedig; Lesung des Dresdner Autors Michael G. Fritz aus seinem gleichnamigen Buch und eine literarische Referenz an den Chinesischen Pavillon, dazu erklang Cellomusik von und mit Rainer Promnitz u.a. aus Asien und zum Filmstreifen von Ernst Hirsch und W. Beinlich „Licht und Schatten des Lahmannsanatoriums“


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

28.03.2018, 18:30 Uhr
„Wasser in Dresden – Über den Umgang mit Wasser heute und in einer Zukunft mit verändertem Klima“

Vortrag von Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Umweltamtes in Dresden

Es fand Aufklärung über den Dresdner Hochwasserschutz, über die Dresdner Trinkwasserversorgung und über den Einfluss der Gewässer innerhalb und um Dresden auf das Dresdner Klima statt.
Beleuchtet wurde dabei, welche Rolle unser Umgang mit Wasser spielt.


23.03.2018, 17:00 Uhr
Osterlesung „Frühlingserwachen“

Eine Lesung mit Prof. Dipl. Vw. Angelika Meeth-Milbradt

Gedichte und Geschichten zum bevorstehenden Osterfest von Goethe, Brecht, Mörike, Biermann, Hacks und v. a. ließen den Winter vergessen.


18.02.2018, 18:30 Uhr
Chinesisches Frühlingsfest/Neujahrsfest

Gemeinsam zelebrierten wir den Beginn des Jahres des Hundes mit chinesischem Tee und landestypischen Speisen.

Programm:

  • Moderation: Kathrin von Loh, Ling Li
  • chinesischer Drachenumzug
  • Janne Bischoffberger: las die Legende „Nian“
  • Danluo Huang: Taji und Gongfu für Kinder und Erwachsene
  • Sun Yunyi: traditioneller chinesischer Tanz
  • Yu Guanli: chinesische Zitter
  • Nan Cheng und Yipu: Klavier
  • Ling Li: chinesischer Volkstanz
  • Meng Meng: Fächertanz
  • A Mi Huang: Tanz
  • Sun Yunyi und Partnerin: traditionell chinsischer Tanz
  • Yini Tao (Shudao Studio): Kalligraphie und Tuschmalerei

Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden.


In der Reihe Bürgerforum „Bildung für Nachhaltigkeit“:

14.02.2018, 18:30 Uhr
„Volkswagens Weg in die Elektromobilität – am Beispiel von Dresden & Sachsen“

Zu diesem Thema fand ein Vortrag von Dr. Carsten Krebs, Leiter Kommunikation und Regierungsbeziehungen der Gläsernen Manufaktur Dresden, im Chinesischen Pavillon, Bautzner Landstr. 17 A, statt.

Der Volkswagen-Konzern wird die Produktion von Elektrofahrzeugen im Freistaat Sachsen forcieren – und gemeinsam mit der Stadt Dresden Vorreiter der Elektromobilität, Digitalisierung und des autonomen Fahrens.


08.02. 2018,  17:30 Uhr
„Zwischen Tradition und Moderne – Politische Entwicklungen in China seit dem 1. Opiumkrieg 1842“

Vortrag von Dr. Birgit Häse, Direktorin des Ostasienzentrums an der TU Dresden

Seit dem 19. Jahrhundert bestimmen Fragen nach dem „richtigen“ Weg in die Moderne die Diskussionen in und über China. Im Vortrag wurden anhand von einzelnen historischen Ereignissen Entwicklungslinien, Umbrüche und Transformationsprozesse aufgezeigt, die die Innenpolitik prägten und zum Niedergang der letzten Dynastie, zur Gründung der Republik und schließlich zur Machtübernahme durch die Kommunistische Partei führten. Die Entwicklungen in der Volksrepublik China seit 1949 und die seit 1979 initiierten Reformen sind als ein weiterer Schritt zu verstehen, dieses Ziel zu erreichen, um damit letztendlich innenpolitische Stabilität und außenpolitische Achtung zu erlangen.


02.02.2018, 19:00 Uhr
WIEDER EIN JAHR – Ein Abend mit HAIKU-Dichtung und ostasiatischer Musik

Das Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.
Es ist immer im Jetzt. Immer gegenwärtig, offen und konkret. Und vor allem – wandlungsfähig!

Der Dichter Volker Sielaff und der Yogalehrer Michael Zschech stellten eigene Haikus vor. Die Tochter eines japanischen Haikumeisters, Migiwa Shimizu, las auf japanisch klassische Haikus ihres Vaters.
Axel Kabbe begleitete die Lesungen auf der Bambusflöte.


28.01.2018, 16:00 Uhr
Auftakt der Konzertreihe HOCHSCHULPODIUM für das Jahr 2018 im Chinesischen Pavillon

Es musizierten Studenten und Studentinnen der Oboenklasse von Prof. Céline Moinet der Hochschule für Musik Dresden, am Klavier begleitet von Andreas Hecker

Zu Beginn der Konzertreihe kamen am 28. Januar 2018, 16:00 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Clara Schumann, Ludwig van Beethoven, und Gilles Silvestrini zur Aufführung.


18.10.2017, 18:30 Uhr
„Abenteuer Indonesien. Als Soldat in Batavia – ein illustrierter Reisebericht von 1703“
PD Dr. habil. Cordula Bischoff, Kunsthistorikerin (Dresden)

Ein Vortrag über ein Konvolut von Zeichnungen und Textfragmenten, das sich als bebilderter Reisebericht eines in den Diensten der Niederländischen Ostindien-Kompanie stehenden deutschen, vermutlich sächsischen Soldaten entpuppte. Er lebte in Batavia, heute Djakarta, dem Hauptquartier der Ostindien-Kompanie. In lebendigen und amüsanten Beschreibungen und naiven, aber aussagekräftigen Zeichnungen von Land und Leuten, Tieren und Früchten werden die persönlichen Eindrücke des Reisenden, seine Begeisterung, aber auch seine moralischen Wertungen deutlich. Es wird ein unmittelbarer Blick auf das Alltagsleben in der Fremde gewährt. Zugleich lässt sich in der historischen Rückschau erkennen, wie sich durch Texte und Bilder Stereotypen von Nationalcharakteren ausbildeten und verbreiteten.


01.10.2017, 15:00 Uhr
Konzert „Orient & Okzident“

Bretonische Lieder und chinesische Musik
Gedichte aus Goethes Westöstlichem Diwan, Fernöstliche Weisheiten und Bretonische Texte
Künstler:
Dr. Antony Heulin, Dichter & Sänger
Rainer Promnitz, Cellist & Komponist
Rieko Yoshizumi, Pianistin
Anke Kamilla Müller, Rezitationen

Programm:

  • Johann Wolfgang von Goethe: Gedicht aus dem West-östlichen Divan
  • Gwerz Penmarc’h (Traditionelles Lied)
  • Petit garcon (Lied von Michel Tonnerre)
  • Rainer Promnitz: Bretonische Rhapsodie für Cello & Klavier
  • La blanche Hermine (Bretonische Hymne von Gilles Servat)

30.09.2017, 18:30 Uhr
Feier zum Chinesischen Mondfest

Nach dem Frühlingsfest ist das Mondfest, das zweitwichtigste Fest in China.
„Der Mond steigt über dem Pavillon auf und jeder genießt diesen magischen Moment.“

Programm:

  • kurze Einführung zur Bedeutung des Mondfestes
  • Taiji Vorführung
  • Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten
  • die Kindertanzgruppe des Shudao Studios führt einen traditionell chinesischen Tanz vor
  • Klaviervorspiel von Cheng Nan
  • traditionell chinesische Tanzvorführung, Wang Jianan
  • Kinderprogramm
  • traditionell chinesische Tanzvorführung, Li Ling
  • Kalligrafien auf Wunsch mit dem eigenen Namen, Yini Tao
  • Imbiss und Teestube von Shudao Studio

20.09.2017, 18:30 Uhr
Ernst Hirsch – Das Auge von Dresden

Ernst Hirsch las aus seinem Buch „Das Auge von Dresden“ und ergänzte seine Lesung mit Filmen und Anekdoten aus seiner Kindheit auf dem Weißen Hirsch.

Der Dresdner Kameramann Ernst Hirsch hat nach seinem 80. Geburtstag in dem Erinnerungsbuch „Das Auge von Dresden“ Erlebtes erstmalig nicht in Filmen dargestellt, sondern in Worte gefasst. Aus dem enormen Bilderschatz seiner persönlichen Sammlung wurde das Buch reich illustriert. Von der sehr emotionalen Rückschau auf die Zerstörung Dresdens, die Ernst Hirsch als Neunjähriger überlebte, lässt das Buch seine Leser teilhaben an der Nachkriegszeit, dem DDR-Alltag, Filmberichten und längeren Dokumentationen für das Fernsehen bis zum Blick in sein großes Filmarchiv mit historischen Filmen über Dresden. Es beschreibt die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Schamoni in München, von wo er nach vierjähriger Tätigkeit nach Dresden zurückkehrte und den Wiederaufbau der Frauenkirche bis zur Wiederweihe 2005 in mehreren Filmen dokumentierte.


10.09.2017, 14:00-18:00 Uhr
Tag des offenen Denkmals

Halbstündig wurden Führungen angeboten.


14.06.2017, 18:30 Uhr
Sommerfest im Chinesischen Pavillon

Das diesjährige Sommerfest des Vereins Chinesischer Pavillon zu Dresden e.V., stand ganz im Zeichen der Begegnung sowie der Verbindung von Geist und Essenz. Essen und Trinken gemeinsam genießen gilt in der 5000 Jahre alten chinesischen Kultur noch heute als „Symbol des guten Lebens“ und Kochen als künstlerische Tätigkeit.

Ganz im Sinne der chinesischen Gastlichkeit fand reger Meinungs- und Gedankenaustausch statt, bei sommerlichem Wetter im Außenbereich.

Als Gäste hatten sich auch der Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert und 20 chinesische Ingenieure und Wissenschaftler eingefunden.


28.05.2017 Sonntag 16:00 Uhr
Konzert der HfM

Duo Summerer – Rosenbach Johanna Summerer/piano & Gabriel Rosenbach/Trompete.

Gespielt wurde alles, was gefiel; Popsongs gehörten ebenso zum Repertoire wie Jazzstandards. Der Fokus lag dabei auf Kreativität und Kommunikation.

Programm:

  • Sno‘ Peas – Phil Markowitz
  • Terrestris – Tom Harrell
  • Moon and Sand – Alec Wilder
  • Isn‘t She Lovely –  Stevie Wonder
  • After You‘ve Gone – Turner Layton u. a

30.04.2017, 16:00 Uhr
Auftakt der Konzertreihe HOCHSCHULPODIUM im Chinesischen Pavillon

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden (HfM) hat ab Ende April mit dem Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch eine neue Außenspielstätte gefunden. Als Auftakt der Konzertreihe wurde am 30. April 2017, 16:00 Uhr „DeutschFranzösisches für Klarinette“ zu Gehör gebracht. Schüler des Landesgymnasiums für Musik und Studenten der Musikhochschule präsentierten u.a. Werke von Beethoven, Burgmüller, Poulenc und Bozza, Rabaud und Debussy. Am Klavier Cheng Tai Chang, Prof. Sonja Gimaletdinow, die Künstlerische Leitung hatte Prof. Joachim Klemm.


30.03.2017, 18:30 Uhr
Lesung zu Ostern „Vom Eise befreit….“

Gedichte und Geschichten zum Frühlingserwachen und bevorstehendem Osterfest von Dichtern und Schriftstellern wie Goethe, Kästner, Eichendorff, Heine, Mörike, Krüss, Erhardt, Ringelnatz, Lenz u.a.m. ließen den Winter vergessen.

Eine Lesung mit Prof. Dipl. Vw. Angelika Meeth-Milbradt.


28.01.2017
Chinesisches Neujahrsfest – 2017 war das Jahr des Feuer-Hahns

Programm:

  • Kathrin von Loh erzählte über das Chinesische Fest mit kurzen Geschichten über das „Nian Monster“(so heißt „Jahr“ oder auch „Neujahr“ auf chinesisch)
  • Frau Wang Yizhen spielte schöne Volkslieder auf der Geige
  • Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten Herrn Tan Jian
  • Frau Li Ling bot mit Kindern traditionell chinesischen Tanz dar
  • Herr Rao Fu gab einen Einblick in die chinesische Kalligraphie und Tuschmalerei
  • Frau Yu Guanli spielte wieder chinesische Zithermusik
  • Taiji quan und Gongfu für Kinder bot Frau Danluo Wang an
  • Tanzvorführung von Kindern mit traditionellen chinesischen Wasserärmeln
  • Kinderprogramm mit Poesie Rezitationen auf Deutsch und Flötenspiel
  • kurzes Klavierspiel von Nun Cheng

10.12.16 um 16:00 Uhr
Benefizkonzert im Chinesischen Pavillon

Eine musikalische Reise ins Land der Mitte.
Konzert zu Ehren des neuen Steinwayflügels.
Ein vergnüglicher Nachmittag mit Klaviermusik von Beethoven, Debussy und Musik für Violine, Saxophon, Violoncello & Klavier aus Europa und Asien.

Ausführende Musiker: Xianbo Wen, Violine Thomas Seibig, Saxophon Rainer Promnitz, Violoncello Rieko Yoshizumi-Krieger, Klavier


27.11.2016
Konzert mit der Pianistin Lijun Qu und dem Klarinettisten Albrecht Scharnweber

Programm:

  • Nikolai Kapustin – Konzert Etüden 4,5,6 (Piano Solo)
  • Billie Holiday – God bless the Child (Bassklarinette solo)
  • Peixun Chen (Chinesischer Komponist, 1922 bis 2006) – Herbstmond über dem stillen See (Piano Solo)
  • Joseph Horowitz – Sonate für Klarinette und Klavier (1981)
  • John Cage – In a Landscape (Piano Solo)

18.11.2016
Friedhelm Petrovitsch und Zhai Mengdi „Tee – Chinas grünes Gold“
Lichtbilder-Vortrag mit anschließender Teezeremonie

Seit 2003 dokumentiert Friedhelm Petrovitsch während seiner jährlichen Reisen nach China fotografisch das Leben der ethnischen Minderheiten überwiegend im Süden des Landes. Als Freund des chinesischen Tees hat er sich mit der Geschichte des Tees, den Methoden des Anbaus, der Verarbeitung, dem Handel und dem Genuss in den Teehäusern beschäftigt.

Frau Zhai kommt aus der Provinz Henan in China. In ihrer Heimat liegt die Wiege der alten chinesischen Kultur. Sie ergänzte den Vortrag von Herrn Petrovitsch anschaulich durch die Vorführung einer kleinen Teezeremonie.


27.10.2016, 18:30 Uhr
„Freiheit schöner Götterfunken – Friedrich Schiller in Dresden“ mit Johannes Gärtner, Romy Petrick und Marc Kirsten

Schiller kommt! Nach Dresden! Christian Gottfried Körner und seine Familie boten dem angehenden Dichter und flüchtigen Militärarzt Friedrich Schiller sein Sommerhaus am Elbhang als Dichterrefugium an. Dieser bleibt. Fast drei Jahre. Er schreibt den „Don Carlos“ und die heutige Europa-Hymne „Ode an die Freude“. Er zeichnet die ersten Comics der Literaturgeschichte. Er rappt über „Waschweiber“ und dichtet, dichtet, dichtet und lebt!

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ – unter diesem Arbeitsmotto versammelte das Programm Texte und Bilder rund um das Thema “Freiheit“ von Schiller, Gottfried Körner und anderen Künstlern dieser Zeit.

Als musikalisches Echo erklangen neben Beethoven sieben weitgehend unbekannte Vertonungen der „Ode an die Freude“ und weitere Kompositionen zu Schillers Texten von Komponisten dieser Zeit, so u.a. vom Dresdner Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann.


22.10.2016
Vortrag zu chinesischen Schriftzeichen ‘Han zi’-mit gutem Chinesischen Tee und Kalligrafie Ausstellung
Wiederholung vom 03.09.15

Wie geheimnisvolle Spuren, ästhetisch ansprechend doch aus einer fremden Welt erscheinen uns Europäern die chinesischen Schriftzeichen.

Doch schon dieser erste kleine Einblick an diesem Abend zeigte, wie erstaunlich einleuchtend sich die Schriftzeichen aus piktografischen Darstellungen entwickelt haben.

Außerdem war es vergnüglich zu sehen, wie sinnig z.B. die Namen internationaler Firmen in das Chinesische umgesetzt wurden.


20.10.2016
China – Mein Traum südlich der Wolken.
Von der Tigersprungschlucht ins Huangshan Gebirge

Weltenbummler Harald Lasch zeigte den 2. Teil seines Multi-Media Vortrages über seine 8.300 km Radtour durch Asien.

Der Crimmitschauer Weltenbummler Harald Lasch unternahm von Mai bis November 2015 eine Radtour durch fünf asiatische Länder: von Malaysia über Thailand, Laos, China nach Singapur als Abschluss.

Durch fünf Provinzen in Südchina ging es zuerst von Kunming, einer Millionenmetropole in Yunnan nach Dali und Lijiang, zwei Orte mit eindrucksvollen Altstädten. Als nächstes stand eine Trekkingtour durch die berühmte Tigersprungschlucht auf dem Programm. Nach einem Besuch der Reisterassen von Yuanyang erlebte er die wundervollen Landschaften zwischen Yangshuo und Guilin sowie den Li-River. Der nebelverhangene heilige Berg Heng Shan und die phantastische Bergwelt des Huang Shan, des Gelben Gebirges waren weitere Höhepunkte. Vor dem Ausklang in Singapur ging Harald Lasch noch unter die Erde und warf einen Blick in Chinas neuentdecktes mystisches Höhlenlabyrinth in der Nähe von Tunxi.


06.10.2016
Vortrag „Der Moritzburger Jappan“ – Das Fasanenschlösschen als Beispiel gebauter Chinoiserie im Zeitalter der Empfindsamkeit

Margitta Hensel, Kunsthistorikerin, Schloss Moritzburg und Fasanenschlösschen

In den letzten Jahren ist das Moritzburger Fasanenschlösschen aufwendig saniert worden. Das kleinste Schloss Sachsens, im Wesentlichen zwischen 1770 und 1776 eingerichtet, stellt eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Chinoiserie-Mode des späten Rokoko dar. Ungewöhnlich sind vor allem die unterschiedlichen Wandbespannungen aus Seide, Federn, Stroh und Glasperlen. Margitta Hensel, zuständige Kuratorin, erläutert die Besonderheiten der Ausstattungsgeschichte.


23.09.2016
Kammermusik für Barockposaune und Gitarre

Prof. Manfred Zeumer
Dr. Gerhard Ramlow

Programm:

  • J.S. Bach zweistimmige Inventionen No.1 C-Dur, No.8 F-Dur
  • Badinerie
  • G.Ph. Telemann Partita G-Dur
  • A. Vivaldi Sonate e-moll
  • F. Burgmüller 1. Nocturne a-moll
  • K.A. Goepfert Sonate op.13 a-moll
  • Pause
  • W.A. Mozart Arie aus der „Hochzeit des Figaro“ „Sagt, holde Frauen…“
  • Kanzonetta aus „Don Giovanni“ „Horch auf den Klang der Zitter…“
  • F.Schubert Zwei Lieder, „Ständchen“, „ Die Forelle“
  • S. Joplin Ragtime „Der Entertainer“

16.09.2016, 18:30 Uhr
„Feier zum Mondfest“

Nach dem Frühlingsfest ist das Mondfest das zweitwichtigste Fest in China.

„Der Mond steigt über dem Pavillon und jeder genießt diesen magischen Moment.“ (Frei nach Zhang Jiuling, 7. Jht.)

Programm:

  • kurze Einführung zur Bedeutung des Mondfestes von Kathrin von Loh
  • Taiji Vorführung von Danluo Wang
  • Gedichtvortrag des chinesischen Germanisten, Tan Jian
  • die Tanzgruppe H.O.C. führte einen chinesischen Pop Tanz vor
  • Kinderprogramm mit Poesie Rezitationen auf Deutsch
  • traditionelle chinesische Tanzvorführung, Li Ling
  • Kalligrafien mit Rao Fu
  • Imbiss und Teestube von Yini Tao

11.09.2016, 14:00-18:00 Uhr
Tag des offenen Denkmals

Am 11.09.2016 fand wieder der Tag des offenen Denkmals statt, an dem auch der Pavillon für das Publikum geöffnet war. Zwischen 14 und 18 Uhr fanden zu jeder halben Stunde Führungen statt, insgesamt zählten wir ca. 300 Besucher. Auch diesmal lernten wir dabei wieder viele Menschen kennen, die gute Erinnerungen an Ausflüge zum Feiern im Chinesischen Pavillon mit uns teilten und sich freuten, dass der Pavillon Schritt für Schritt wiederaufgebaut wird. Wir konnten auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Baufortschritten berichten und gleichzeitig ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Gemeinsam Denkmale erhalten“ um weitere Unterstützung für die Fertigstellung des Projektes werben.


15.06.2016, 18:30 Uhr
Sommerfest

Programm:

  • Führungen
  • Kalligraphie Performance von Fu Rao
  • Tanz und Musikvorführung mit der Gu Zheng Spielerin Yu Guanli
    und der Tänzerin Li Ling
  • Feinkost & Partyservice Müller

05.06.2016, 14:00-18:00 Uhr
Internationaler Kindertag

Wir hießen Sie herzlich willkommen zum internationalen Kindertag.

Programm:

  • Chinesische Kalligraphie, chinesische Schreibkunst, Pinselstrichübungen
  • Traditionelle chinesische Tracht, Verkleiden und Schminken
  • Chinesische Falttechnik: Origami
  • Chinesische Tuschmalerei
  • Chinesische Scherenschnitte für Kinder

20.05.2016, 19:30 Uhr
Konzert „Über die Liebe und das Leben“

Rüdiger Kirsch, Jahrgang 1956, macht seit Kindesbeinen Musik. Seit 2015 widmet er sich als Liedermacher ausschließlich der Musik und seinen eigenen Liedern – schreibt, textet und komponiert inzwischen alles selbst. Seine Lieder berühren sowohl das Herz als auch die Seele. Seine Passion ist es, die tieferen Gefühlswelten und Empfindungen, die jedem Menschen innewohnen, über seine Lieder sichtbar werden zu lassen und mit anderen zu teilen. Der Konzertabend „Über die Liebe und das Leben“ führte die Zuhörer über romantische Balladen und fetzige Lieder in die Welt dieses Liedermachers.


08.05.2016
Ausstellung zur Chinesischen Kalligraphie – „Fülle und Leere“

Rao Fu, Shudao studio
Yini Tao, Shudao Studio

Die chinesische Kalligraphie ist eine besondere Ausprägung der Schriftkultur, die ganz Asien beeinflußt hat. Künstlerisch betrachtet ist sie der Malerei vergleichbar und kann, wie die abstrakte Kunst, den rhythmischen und harmonischen Fluß von Musik vermitteln. Pragmatisch gesehen ist sie geschriebene Sprache.

Das Chinesische Künstlerpaar Rao Fu und Yini Tao lebt und arbeitet seit 2004 in Dresden. Beide sind ausgebildete Künstler. Mit ihrem Studio SHUDAO für chinesische Kunst (www.shudao.de) bieten sie Kurse in Kalligraphie und Tuschmalerei an. Es ist ein kleiner Blick in das Reich der Mitte.

Die Ausstellung war vom 22. April bis zum 6. Mai 2016 im Chinesischen Pavillon zu sehen.

Ausstellung Fu Rao weitere Informationen

Video von der Eröffnung auf YouTube: Raos Performance


19.04.2016
Vortrag „Das Chinesische Zimmer in Schloss Lichtenwalde – neue Forschungsergebnisse und Einblicke in die Restaurierung“

Dr. Anke Scharrahs
Dr. Anita Xiaoming Wang

Am 19. April lauschten zahlreiche Besucher im Chinesischen Pavillon den Ausführungen von Restauratorin Dr. Anke Scharrahs. Sie berichtete über die komplexen Restaurierungsarbeiten, die sie und weitere Kollegen durchführten. Die Kunsthistorikerin Dr. Anita Xiaoming Wang ging auf Besonderheiten der Farbholzschnitte und Malereien ein und präsentierte ihre neuen Forschungen.

Das Chinesische Zimmer in Schloss Lichtenwalde ist eines der wenigen in Europa noch erhaltenen Interieurs, bei dem im 18. Jahrhundert chinesische Neujahrsdrucke und Wasserfarbenmalereien als Elemente zur Wandgestaltung verwendet wurden. Die wechselvolle Geschichte des zart hellgrünen Zimmers mit mehreren Umbauten, dem Schlossbrand von 1905, der Neueinrichtung 1906-07 durch den Hofbaurat Gustav Frölich und spätere Restaurierungen haben ihre Spuren hinterlassen. Bei der erneuten Restaurierung 2003-2007 erlaubten der Ausbau der Wandpaneele und das für die Konservierung erforderliche Herauslösen aller 34 Tapetenbilder seltene Einblicke in die Herstellungstechnik und die ursprüngliche leuchtende Farbigkeit der kolorierten Drucke und Malereien.


18.03.2016, 18:30 Uhr
Tuschspuren chinesischer Kalligraphie & chinesischer Tuschmalerei

Rao Fu, Shudao Studio
Yini Tao, Shudao Studio


16.03.2016
Vortrag „Qi Gong und fünf Elemente-Ernährung für ein gesundes Körperbewusstsein“

Regina Herrmann, Gesundheits- und Ernährungsberaterin nach TCM, Qi Gong Kusleiterin

„Seit 2005 studiere ich die östliche Gesundheitsphilosophie, die ich in mein Leben integriere. Als Fünf Elemente Ernährungsberaterin nach Traditionell Chinesischer Medizin (Ausbildung in Berlin) und Qi Gong Kursleiterin (Ausbildung in Dresden) gebe ich mein sich ständig erweiterndes Wissen über die Möglichkeiten zur Gesunderhaltung bzw. Unterstützung bei Krankheiten gern an interessierten Menschen weiter. Im wunderschönen Wudang-Gebirge von China konnte ich während einer Studienreise im Frühjahr 2015 weiteres Wissen in Theorie und Praxis von den dort lebenden Taoisten sammeln.“


26.02.2016, 18:30 Uhr
Tuschspuren chinesischer Kalligraphie & chinesische Tuschmalerei

Rao Fu, Shudao Studio
Yini Tao, Shudao Studio


07.02.2016
Chinesisches Frühlingsfest

Am Nachmittag des 7. Februar 2016 drängten sich Kinder und Erwachsene in den Chinesischen Pavillon zu Dresden, um das Chinesische Frühlingsfest miterleben zu können. Der Pavillon platzte fast aus allen Nähten. Unter der Leitung des bildenden Künstlers Rao Fu und seiner Yini Tao fand ein buntes Programm statt, dass von chinesischer Musik über chinesischen Tanz, chinesische und deutsche Poesie, Kinderchor und Kindertheater – deutsche und chinesische Kultur präsentierte.

Die Sinologin Kathrin v. Loh führte durch das Programm.
Zum Probieren wurden Tee und kleine chinesische Kostproben angeboten.

Der Nachmittag zeigte, wie interessiert viele Bürger an der chinesischen Kultur sind. Natürlich waren auch viele Chinesen gekommen, gibt es doch mehr als 1000 chinesische Studenten an der TU Dresden, die größte Gruppe studierender Ausländer.

Das Frühlingsfest ist gleichzeitig das Neujahrsfest der Chinesen. Das „Jahr des Affen“ kann somit beginnen.


22.01.2016, 18:30 Uhr
Tuschspuren chinesischer Kalligraphie & chinesische Tuschmalerei

Rao Fu, Shudao Studio
Yini Tao, Shudao Studio


14.12.2015, 15:30 Uhr
Vortrag zur Geschichte des Pavillon & Führung

Frau Webersinke, Landesamt für Denkmalpflege


11.12.2015
Benefizkonzert für den weiteren Wiederaufbau des Pavillons zwischen BACH und JAZZ

4 Violin-Studentinnen (HfM Dresden) aus der Klasse Prof. Annette Unger: Konzert für 4 Violinen von G.Ph.Telemann
Ulrich Thiem, freischaffender Cellist, mit klassischen Werken von J.S.Bach, August Franchomme u.a. sowie KammerJAZZmusik, Improvisationen und div. (guten) Überraschungen


28.11.2015, 15:00 Uhr
Herstellen origineller Weihnachtsgeschenke

Gemeinsames Herstellen und Bemalen von Fächern, Lampions, Chinesischer Glückwunschkarten, Scherenschnitten mit chinesischen Künstlern des Studio Shudao.


11.11.2015, 18:30 Uhr
Vortrag
„Traditionelle Chinesische Medizin“ (TCM)

Frau Junping Zhao, Ärztin im Universitätsklinikum Leipzig und Außerordentliche Professorin für TCM Universität Shanxi in China

Zur Behandlung von Krankheiten und Disharmonien wurde in China seit mehr als 2000 Jahren ein sehr differenziertes und feines System zur Diagnose und Therapie entwickelt. Es ermöglicht die Feststellung von Störungen schon vor einer körperlichen Veränderung. Diese Heilkunde wird bei uns als Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bezeichnet. Sie findet in unseren Breiten immer mehr Aufmerksamkeit und Anhänger.

Junping Zhao hat sechs Jahre im Fachbereich der TCM an der Universität der Chinesischen Medizin u. Pharmazie Peking studiert, sowie einen Kurs an der Universität der TCM Hubei absolviert. Jahre der Weiterbildung folgten. Assistenzärztin, Oberärztin und Chefärztin an einem Universitätsklinikum der TCM in China waren weitere Schritte ihres beruflichen Lebens. Neben Forschungsprojekten erhielt sie eine Außerordentliche Professur für TCM in China und ist Ständiges Vorstandsmitglied im Verein TCM in China. Seit 2006 lebt sie als Ärztin für TCM in Deutschland und arbeitet nunmehr am Universitätsklinikum in Leipzig in der Schmerztherapie


07.10.2015
Vortrag „Eibauer Bier in China“

Julia Böhmer, Geschäftsführerin der Privatbrauerei Eibau, über das Export-Geschäft mit China

Viele Unternehmen in Sachsen exportieren nach China. Dass auch eine Privatbrauerei aus Eibau dabei ist, verwundert nicht nur Chinakenner. „Wir brauen schwarz“ – das ist der Slogan der Eibauer Brauerei, weil das traditionelle Schwarzbier der Oberlausitz besonders beliebt ist. Die Brauerei exportiert seit 2010 ca. 50 Prozent der Produktion ins Ausland. 90 Prozent davon gehen nach China.

Julia Böhmer studierte von 1995-1999 BWL an der FH Zittau/Görlitz. Nach Tätigkeiten bei der BDO Wirtschaftsprüfung Dresden, Controllerin für vier Tochterunternehmen der Thyssen Group in Dresden und fit GmbH in Hirschfelde ist Julia Böhmer seit 2010 Geschäftsführerin der Privatbrauerei Eibau. Seit 2015 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin.


01.10.2015
Feierliche Eröffnung des Chinesischen Pavillon

Am 1. Oktober 2015 wurde der „Chinesische Pavillon zu Dresden“ als Begegnungsstätte für den deutsch-chinesischen Austausch eröffnet. Seit Herbst 2007 wird der durch Brandstiftung und Vandalismus zerstörte Pavillon Schritt für Schritt denkmalgerecht wiederhergestellt. Vieles ist an Bauwerk und Umgebung noch zu tun, doch die „Hauptarbeit“ ist soweit abgeschlossen. Unser Schirmherr, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, und der Botschafter der Volkrepublik China, seine Exzellenz Shi Mingde, waren eingeladen und haben ein Grußwort gehalten. Shi Mingde wurde von Herrn Li Xiaosi aus der Chinesischen Botschaft vertreten. Die Grußworte, auch vom Vorsitzenden, Dr. Dieter Reinfried und vom Ehrenvorsitzenden, Dr. Malte v. Bargen und das Programm der Veranstaltung können Sie hier einsehen:

Programm:

  • Auftakt mit Musik und Tanz, Guzheng Spielerin Yu Guanli und Tänzerin Li Ling
  • Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Dieter Reinfried
  • Grußwort Ministerpräsident und Schirmherr Stanislaw Tillich
  • Grußwort Chinesischer Botschafter Shi Mingde vertreten durch Li Xiaosi
  • Bericht zur Geschichte und Sanierung des Chinesischen Pavillons durch den Ehrenvorsitzenden Dr. Malte von Bargen
  • „Nachtgedanken“ von Li Bai (701-762), vorgetragen auf Chinesisch und Deutsch von Tan Jian
  • Musik
  • Buffet

Moderation: Kathrin von Loh


30.09.2015, 18:30 Uhr
Konzert „Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach“

Andreas Hecker, Cembalo

Andreas Hecker erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Robert Schumann Konservatorium in Zwickau. Es folgte ein Klavierstudium bei Prof. G. Nauck und Prof. P. Rösel sowie ein Cembalostudium bei Prof. L. Rémy an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Andreas Hecker ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, so z.B. beim Bachwettbewerb 2006 in Würzburg oder beim Internationalen Brahms-Wettbewerb 2011 in Pörtschach, Österreich und besuchte zahlreiche Kammermusik- und Meisterkurse u.a. bei Amadeus Webersinke, Andrew Ball und Peter Bruns. Er ist an der HfM Dresden als Korrepetitor tätig und wirkte in dieser Funktion an verschiedenen internationalen Wettbewerben mit. Außerdem ist Andreas Hecker freischaffender Pianist, Cembalist und gefragter Kammermusikpartner u.a. von Mitgliedern der Staatskapelle und Philharmonie Dresden.


28.09.2015, 11:00 Uhr
Pressekonferenz zur Eröffnung Chinesischer Pavillon am 01.10.2015


16.09.2015, 18:30 Uhr
Vortrag „Phan-tas-ma: Japanische Souvenirphotographie aus dem späten 19. Jahrhundert“

Dr. Mio Wakita, Universität Heidelberg

Nach dem Studium der politischen Wissenschaft an der Keiô Universität, Tôkyô/Japan, studierte Mio Wakita zunächst in Köln und Bonn europäische und orientalische Kunstgeschichte und promovierte 2010 in Heidelberg mit dem Thema „Staging Desires: Japanese Femininity in Kusakabe Kimbei’s Nineteenth-Century Souvenir Photography”. Seit 2010 arbeitet sie als Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Heidelberg und ist Spezialistin auf dem Gebiet der Kunst und visuellen Kultur des modernen Japans. In ihrem Vortrag gab sie einen Einblick in die aktuelle Forschung aus diesem spannenden Gebiet.


13.09.2015
Tag des offenen Denkmals

Halbstündig wurden Führungen angeboten.


03.09.2015
Einführungskurs Kalligrafie

Rao Fu, Shudao Studio


28.06.2015
Tag der offenen Tür


24.06.2015
Vortrag „Chinesische Mitbürger in Dresden“

Herr Schubert, Ausländeramt Dresden


06.05.2015, 18:30 Uhr
Vortrag „Western Classics im Reich der Mitte“

Prof. Dr. Fritz-Heiner Mutschler, Latinist der Technischen Universität Dresden

In den letzten fünf Jahren hat Professor Mutschler an der Peking University, noch im Kaiser-reich gegründeter erster chinesischer Lehranstalt nach westlichem Muster, Vorlesungen und Seminare gehalten. Er war insbesondere am Aufbau eines fakultätsübergreifenden Zentrums für „Western Classics“ beteiligt, in dem die Fakultäten für Philosophie, Geschichte und Fremd-sprachen zusammenwirken. In seinem Vortrag berichtete Professor Mutschler nicht nur über den Aufbau dieses Zentrums, sondern auch über Hintergründe und Zielrichtung seines Auftrags und dessen Bedeutung für China und den deutsch-chinesischen Austausch.


15.04.2015, 18:30 Uhr
Vortrag „Dresdner Kunstschätze in neuem Licht: Die Ostasiatische Kunstsammlung August des Starken.“

Cora Würmell, Kuratorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Frau Würmell betreut als Kuratorin die chinesischen und japanischen Bestände der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie hat in Deutschland, Frankreich und Spanien in verschiedenen Keramikwerkstätten gearbeitet. Während ihres Studiums der Fächer ostasiatische und europäische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, verbrachte sie zwei Auslandssemester an der Kyoto Universität in Japan. Ihr Studium hat sie mit einer Magisterarbeit zu japanischer Gegenwartskeramik abgeschlossen und anschließend ein Volontariat am Clark Center for Japanese Art and Culture in Kalifornien absolviert. Aktuell arbeitet sie an dem wissenschaftlichen Bestandskatalog der ostasiatischen Porzellane aus der ehemaligen Königlichen Sammlung.


18.03.2015, 18:30 Uhr
Vortrag „Das Konfuzius-Institut als Vermittler der chinesischen Sprache und Kultur. Erfahrungen aus Leipzig.“

Thomas Rötting, Geschäftsführer des Konfuzius-Instituts, referierte gemeinsam mit Prof. Dr. Ren Guoqiang, chinesischer Direktor des Konfuzius-Instituts.


25.05.2014, 19:30 Uhr
Konzert „Frühlingsträume“

– asiatische und abendländische Kostbarkeiten

Eine Benefizveranstaltung zugunsten der Finanzierung des „Baumhaus-Projekts“der Hilfsorganisation „Jugend im Ausland“, Jugendliche helfen chinesischen Kindern.

16:00 – 19:00 Uhr
Chinesische Märchen und Lieder
Chinesische Kalligrafie – Papierfalten – Teezeremonie
Tai Chi – Einführung in TCM- Chinesische Snacks

Vorstellung des Hilfsprojekts von Sophie-Eleonora Promnitz (im Freiwilligendienst ab September 2014 für ein Jahr in der chinesischen Provinz Yunnan)

Ausführende:
Sophie-Eleonora Promnitz, Hongfeng Yang, Andreas Opfermann, Heiko Förster (TCM Therapeut),
Europäische und chinesische Musiker, Ltg. Rainer Promnitz

Mit freundlicher Unterstützung der Vereine Chinesischer Pavillon zu Dresden e.V., des Chinesisch-Deutschen Zentrums e.V. , des Rotary Clubs Blaues Wunder, der Bäckerei Scheinert, Folo Wolf, der Praxis für Komplementärmedizin Heiko Förster

Der Chinesische Pavillon wurde für einige Stunden zum deutsch-chinesischen Begegnungszentrum, in dessen historischen Ambiente ein Hauch des asiatischen Frühlings wehte.

Sophie-Eleonora gab mit Bildern und Detailinformationen Auskunft über den geplanten einjährigen freiwilligen Hilfseinsatz.

Unser geplantes abendliches Konzert „Frühlingsträume“ mit asiatischen und abendländischen Kostbarkeiten entführte die Besucher in fremde Welten. Chinesische Märchen und authentische Sologesänge, chinesische Weisheiten, Teezeremonien, Kalligrafie, Papierfalten und eine Einführung in TCM und Tai Chi gaben kleine Einblicke in die chinesische Kultur.


23.10.2013, 17:30 Uhr
Vortrag „Eint oder spaltet der Euro Europa?“

Prof. Dr. Georg Milbradt

Die Handelsbeziehungen Europas nach Fernost, insbesondere von und nach China, haben sich in den letzten 10 Jahren dramatisch erweitert, China ist inzwischen die größte Volkswirtschaft der Welt (so im April 2013 vom Auswärtigen Amt formuliert) und für Europa ist der künftige Kurs in China genauso wichtig wie umgekehrt der Euroraum für China von größtem Interesse ist. Deshalb ist die Entwicklung in der EU insbesondere hinsichtlich der immer noch drohenden Finanzkrise von größter Bedeutung für die globale Interessenlage. Einen kurzen Einblick in die Situation dazu gab Prof. Milbradt an dem Abend. Im Anschluss konnten Fragen an ihn gestellt werden.


28.08.2013, 17:30 Uhr
Chinaforum

Gespräch im Chinesischen Pavillon, an dem sich alle beteiligten, die Beziehungen zu China und Chinesen pflegen und denen ein Erfahrungsaustausch wichtig war.


25.05.2013, 16:00 Uhr
Frühlingsfest und Eröffnung der Ausstellung zeitgenössischer ostasiatischer Kunst

Der Künstlerverein „Cover e. V.“ stellte Werke von in Deutschland lebenden Künstlern zusammen, die sich dazu eigneten, im Pavillon gezeigt zu werden.

Die Ausstellung dauerte bis zum Sonntag, dem 09.06.2013 und war außer montags und dienstags täglich von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten waren Mitglieder beider Vereine anwesend, um zu führen und Fragen zu beantworten.

Für unseren Verein war diese Ausstellung eine Premiere, die wir uns zutrauen konnten, weil wir dankenswerterweise einsatzbereite Helfer für die Organisation und die anstehenden Dienste gefunden hatten.


09.07.2012 ,19:00 Uhr
Kulturarbeit in und mit China

Privatdozentin Dr. habil. Cordula Bischoff , Ausstellungskuratorin der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden

Im Jahr 2011 hat die Industrieproduktion Chinas erstmals die der USA überschritten. Diese aufsteigende, aber vielen unserer Landsleute noch fremde Nation besser zu verstehen, ist auch für Europa lebenswichtig geworden.


23.11.2011, 17:30 Uhr
Løst in Translation?
Verhandlungs- und Streitkultur in Asien

Claudia Bergerhausen, Auswärtiges Amt
Steffen Henkel, Geschäftsführender Gesellschafter change.project gmbh
Dr. René-Alexander Hirth, Rechtsanwalt, Partner, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dr. Guang Li, Rechtsanwalt, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Gemeinsam mit dem Europäischen Institut für postgraduale Bildung an der Technischen Universität Dresden e. V. (EIPOS) veranstalteten wir ein weiteres Unternehmercolloquium.
Zusätzlich zu diesem rechts- und kulturvergleichenden Thema hatten wir die Möglichkeit, uns aus erster Hand über den Stand der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen und über die Ergebnisse des 14. EU-China-Gipfels zu informieren.

Im Anschluss an die Vorträge luden wir Sie ein, bei einem Buffet die Gelegenheit zum Austausch und zum Gespräch zu nutzen.

Räume des EIPOS e.V., Goetheallee 24, 01309 Dresden


22.09.2010, 16:00 Uhr
Chinesisches Mondfest

Wir feierten die fortgeschrittene Grundsanierung des Sockelgeschosses unseres Hauses.

Wir begannen um 16:00 Uhr mit Musik und Ansprachen. Die Chinesische Botschaft in Berlin unterrichtete uns über die kulturelle Bedeutung dieses Festes in China. Das in der Leipziger Straße neu eröffnete Restaurant „Sonne“ erfreute uns mit chinesischen Spezialitäten.

Um 18:30 Uhr versammelten sich die Kinder und ihre Begleiter zu einem Lampionumzug über den Weißen Hirsch. 22:00 Uhr klang unsere Veranstaltung aus.


19.11.2009, 15:30 Uhr
China-Plattform

Die Plattform vereinigte am deutsch-chinesischen Austausch interessierte Dresdner Institutionen. Sie unterstützte uns bei der Verwirklichung unseres satzungsgemäßen Zweckes – Aufbau, Pflege und Vertiefung deutsch-chinesischer Kontakte auf kulturellem, wirtschaftlichem und wissenschaftlichen Gebiet – anregend und beratend.

Kanzlei der Luther Rechtanwaltsgesellschaft mbH in 01099 Dresden, Radeberger Straße 1


20. April 2009, 18:00 Uhr
Vortrag „China im Wandel – Anpassungsbedarf und Gestaltungsmöglichkeiten in Zeiten der Krise“

Luther Rechtsanwaltsge-sellschaft mbH
Deutschen Asia Pacific Gesellschaft (DAPG) ein weiteres Unterneh-mercolloquium

Rechtsanwalt Philip Lazare, Partner Luther Shanghai
Botschafter Dr. Wolfgang Röhr, Leiter des Arbeitsstabes Deutschland-China im Auswärtigen Amt, Berlin Prof. Dr. habil. Günter Hertel, Präsident von EIPOS, Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der Universität Dresden e. V.

im Forum am Altmarkt der Ostsächsischen Spar-kasse Dresden, Dr. Külz Ring 17, 01067 Dresden, 4. OG


22.03.2007, 18:00 Uhr
Unternehmercolloquium über aktuelle Fragen des Austauschs mit China

Unser Verein hat sich die Pflege des Austausches mit China zum Ziel gesetzt. Er will zu diesem Zweck den durch Brand und Vandalismus geschädigten historischen chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch in Dresden wiederherstellen. In der Landeshauptstadt fehlte bisher ein gemeinnütziger Träger, der sich dem deutsch-chinesischen Austausch widmet.

Unser Vorhaben findet die ideelle Unterstützung des Landesdenkmalamtes, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Chinesischen Botschaft in Berlin und steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Milbradt.

Areal des Parkhotels auf dem Weißen Hirsch, Bautzner Landstraße 7 „Villa Emma“ an der Stechgrundstraße 2


 

Sonntag, dem 25. 05. 2014, 16-21 Uhr